Das Start-Up Bouncen Imaging hat eine 36-Grad-Rundumkamera vorgestellt, die in einem kleinen Ball untergebracht ist und so geworfen werden kann. Das Modell hört auf den Namen Explorer und soll vorerst von der Polizei eingesetzt werden.


explorer

Die Explorer hat die Größe eines Tennisballs und besteht aus sechs einzelnen Schwarzweiß-Kameras und einer LED-Beleuchtung. Die Kameras setzen ihre Einzelaufnahmen zu einem Rundumpanorama zusammen, während die LEDs mit 240 Watt Leistung für Licht sorgen können. Wahlweise illuminiert die Explorer ihre Umgebung mit normalen weißem Licht oder mit Infrarot-Licht.


Die Panoramen werden von der Explorer per Funk an ein Smartphone oder Tablet übertragen, das bis zu 20 Meter entfernt sein kann. Die kleine Kugel ist stabil: Aus bis zu zwei Metern Höhe kann sie auf Betonboden fallen, ohne dabei Schaden zu nehmen.

Anfänglich wollte der Erfinder der Explorer, der MIT-Absolvent Francisco Aguilar, mit der Explorer Ersthelfern die Suche nach Opfern erleichtern. Besonders in eingestürzten Gebäuden hätte die Explorer eingesetzt werden sollen. Nun sollen aber vorerst 100 Exemplare der Explorer an Polizeidienststellen gehen, damit Einsatzkräfte vor einem Zugriff das Innere von Gebäuden sondieren können.

Für das Basismodell der Explorer mit den weißen LEDs fallen 1495 US-Dollar an. Die “Tactical Version” mit IR-LEDs kostet einen Aufpreis von 1000 Dollar.

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