Die Anzahl bedrohter Tierarten wächst stetig. Im Vatikan sind derzeit Biologen, Ökonomen und Ökologen aus aller Welt zur „Biological Extinction Conference“ versammelt. Im Rahmen der Konferenz sagten die Forscher, dass aktuell eine von fünf Tierarten auf der Welt vom Aussterben bedroht werden. Bis 2100 könnten 50 Prozent der Tierarten entweder vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben sein, wenn wir nicht heute bereits Gegenmaßnahmen ergreifen.


Westliche Länder tragen große Verantwortung

Nach Aussage der Konferenzteilnehmer sei es bedauerlich, dass manche bedrohte Tierarten wie der Indische Elefant oder das Rhinozeros zwar ab und an in den Schlagzeilen auftauchen würden, die Menschheit aber generell die hohe Zahl bedrohter Tierarten auf die leichte Schulter nähme. Dabei sei das globale Ökosystem auch für die Menschheit von entscheidender Bedeutung. „The living fabric of the world is slipping through our fingers without our showing much sign of caring„, heißt es von Seiten der Konferenzteilnehmer.


Laut Paul Ehrlich, einem Biologen der Stanford University, ist der Lebensstil in reichen, westlichen Ländern maßgeblich für die Zerstörung der Umwelt verantwortlich. „Rich Western countries are now siphoning up the planet’s resources and destroying its ecosystems at an unprecedented rate. We want to build highways across the Serengeti to get more rare earth minerals for our cellphones. We grab all the fish from the sea, wreck the coral reefs, and put carbon dioxide into the atmosphere. We have triggered a major extinction event. The question is: how do we stop it?„, so Ehrlich.

Thema der Konferenz sind auch ökonomische und gesellschaftliche Veränderungen, die wir heute bereits vornehmen können, um das Aussterben zahlreicher Tierarten zu verhindern. „If you look at the figures, it is clear that to support today’s world population sustainably – and I emphasize the word sustainably – you would require another half a planet to provide us with those resources. However, if everyone consumed resources at the U.S. level – which is what the world aspires to – you will need another four or five Earths„, so Ehrlich weiter.

Es sei von entscheidender Bedeutung, dass sich reiche Industrieländer ihrer globalen Verantwortung bewusst werden, um die Biodiversität unseres Planeten zu erhalten.

via TheGuardian

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