Elektroautos Smart und Mitsubishi (Wiki Commons)
Elektroautos Smart und Mitsubishi (Wiki Commons)

Die Anschaffung von Elektro- oder Hybrid Fahrzeugen wird mit umgerechnet bis zu 6000,- Euro subventioniert. Die Förderung geht dabei bis zu 25 % des tatsächlichen Anschaffungspreises und ist nicht nur auf privat Personen ausgerichtet. Auch die Fahrzeuge von Firmen können mit den Mitteln des Unterstützungsprogramms gefördert werden. Dieser Schritt ist bei Weitem besser anzusehen, als die Abwrackprämie die die deutsche Regierung ausgeschüttet hat. Der für Verkehr zuständige britische Staatssekretär Philip Hammond hat dieses Unterstützungsprogramm, für die Anschaffung von „ultra low carbon cars“, Ende Juli angekündigt. Der Umfang dieses Programms macht in etwa 51,7 Millionen Euro aus. Der Zeitraum, in dem die Förderung in Großbritannien gelten soll, wird von Januar 2011 bis zum Ende März 2012 gehen. Konkrete Angaben über Modelle, die als förderungswürdig gelten, werden bis zum Ende diesen Jahres vom britischen Verkehrsministerium veröffentlicht.


Die Absicht der Regierung in Großbritannien geht ganz klar in die Richtung, die Autoindustrie aufzuwecken und Investoren für den Bau und die Entwicklung von Elektrofahrzeugen nach Großbritannien zu holen. Jedoch muss das Unterstützungsprogramm zunächst noch von der EU-Kommission abgesegnet werden. Die deutsche Bundesregierung hat die Anschaffungsprämien für Autos dieser Art, Anfang Mai bei einem Gipfeltreffen abgelehnt. Allerdings sollen nach Informationen des ARCD (Auto- und Reiseclub Deutschland e.V.), bisher bereits zugesicherte Mittel, bis 2013 für die Forschung und Entwicklung von Elektroautos gezielt verwendet werden.

Der Schritt der britischen Regierung hätte sicherlich auch der deutschen Autoindustrie gutgetan. Zumal die Abwrackprämie auch für viele Autos gezahlt wurde, die nicht in Deutschland produziert wurden. Eine Prämie für die Anschaffung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben könnte an die Hersteller gebunden werden, die ihre Fahrzeuge in Deutschland produzieren. Somit könnten Arbeitsplätze geschaffen werden und Investoren auch nach Deutschland gelockt werden. Förderprämien ähnlicher Art könnten auch für die Anschaffung von in Deutschland produzierten Solar Produkten oder umweltfreundlichen Technologien gezahlt werden. Dieses wäre ein Weg weitere Arbeitsplätze zu schaffen und den Umweltschutz voranzutreiben. Auch ein Plus an Fördermitteln für die Entwicklung alternativer Wege zur Stromerzeugung wäre ein Schritt in eine gute Richtung.


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2 Kommentare

  1. Sven

    13. August 2010 at 15:30

    > Somit könnten Arbeitsplätze geschaffen werden und Investoren auch nach Deutschland gelockt werden.

    So ein Quatsch, die Kosten zahlen dann andere Branchen, auch mit dem Verlust von Arbeitsplätzen. Das ist nur Geldverschwendung. Produziert wird dort wo es am billigsten ist, nicht wo etwas gekauft wird. Sonst wären die USA und Griechenland Industrieländer und China nicht. Wenn überhaupt kann man die Forschung fördern.

  2. Autobatterie Ladegerät

    18. Dezember 2011 at 14:15

    Ist doch schon immer so das dort produziert wird wo es am billigsten ist. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

    Ich bin aber trotz alledem sehr gespannt darauf wie sich die Elektro Autos noch entwickeln werden. Eine Alternative zum Benziner bzw. Diesel muss es irgendwann geben.

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