Akkus spielen heute in immer mehr Geräten eine wichtige Rolle. Vom Smartphone über verschiedene Gadgets bis hin zu Energiespeichern und Elektroautos. Die Nachfrage nach dem dringend benötigten Lithium hat dabei ganz verschiedene Auswirkungen: Bolivien hofft durch neue Abbaugebiete der Armut zu entkommen und auch im Erzgebirge wird ein neues Bergwerk errichtet. Litihum-Ionen-Akkus haben aber auch einen Nachteil: Im Laufe der Zeit verlieren sie an Leistung. Dieses Phänomen kennt jeder von seinem Smartphone. Beschleunigt wird der Prozess durch falsches Laden des Akkus. Die folgenden acht Fehler solltet ihr daher unbedingt vermeiden:


Akku der Zukunft von StoreDot
Mit einigen Tipps lässt sich die Leistungsfähigkeit von Lithium-Ionen-Akkus deutlich länger erhalten.

1. Den Akku niemals vollständig entladen.

Wer stets wartet, bis das Smartphone von alleine ausgeht, muss mit einer verkürzten Lebensdauer des Akkus rechnen. Denn dadurch werden die Elektroden extrem stark belastet – und gehen früher kaputt. Daher gilt: Bei Lithium-Ionen-Akkus nie bis zur vollständigen Entladung warten.


2.Die Batterie nicht vollständig aufladen.

Grundsätzlich ist die Belastung für den Akku in den Phasen mit niedriger und hoher Ladung am höchsten. Am sinnvollsten ist es daher, die Akkuladung immer zwischen einem Wert von 30 und 80 Prozent zu halten. Dadurch lassen sich insgesamt deutlich mehr Ladezyklen realisieren.

3. Akkus nicht nur kurz laden.

Folgerichtig ist es auch nicht zu empfehlen, das Smartphone an das Ladegerät anzuschließen, wenn ohnehin noch 95 Prozent Ladung vorhanden ist. Generell ist es auch problematisch nur im niedrigen Bereich zu laden. Dies lässt sich oftmals aber natürlich nicht vermeiden, wenn nur so das Smartphone überhaupt in Betrieb gehalten werden kann.

4. Nicht über Nacht laden.

Viele Nutzer hängen ihr Handy auch einfach über Nacht an das Ladekabel – was zweifelsohne am bequemsten ist. Tatsächlich kommt es dadurch aber zu mehreren Ladevorgängen. Weil sich die Batterie immer wieder lädt und entlädt. Auf Dauer reduziert sich dadurch die Leistungsfähigkeit. Einige Smartphones arbeiten daher inzwischen mit intelligenten Ladezyklen.

5. Bei nicht genutzten Geräten den Akku entfernen.

Wird das Smartphone einmal länger nicht benötigt, sollte das Gerät ausgeschaltet und der Akku entfernt werden. Andernfalls kann es aufgrund der noch aktiven Kriechströme zu einer Tiefenentladung kommen. Ausgebaute und nicht genutzte Akkus verlieren auf Dauer zwar auch an Leistung, allerdings deutlich langsamer.

6. Akkus richtig lagern.

Ausgebaute Akkus sollten am besten bei niedrigen Temperaturen gelagert werden. Ein denkbarer Ort dafür ist beispielsweise der Kühlschrank. Nicht aber das Gefrierfach, denn Temperaturen im Minusbereich sollten vermieden werden. Außerdem wichtig: Der Ladestand sollte zwischen 40 und 50 Prozent liegen. Bei längerer Lagerung muss der Akku zudem von Zeit zu Zeit aufgeladen werden.

7. Die richtige Temperatur.

Auch im Gerät verbaute Akkus reagieren auf die Temperatur. Bei längeren Einsätzen bei unter zehn Grad oder über 35 Grad sinkt die Leistungsfähigkeit.

8. Auf Qualität achten.

Klar ist: Wer ein schlechtes Produkt kauft, kann auch mit der besten Batteriepflege keine großartigen Leistungen erzielen. Schon beim Kauf sollte daher darauf geachtet werden, qualitativ hochwertige Produkte auszuwählen.

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