Der Privatbesitz von Automobilen ist immer weiter rückläufig. Viele junge Erwachsene in Großstädten verzichten heutzutage bereits auf ein eigenes Fahrzeug und nutzen stattdessen eines der zahlreichen Carsharing-Angebote. Auf diesen Trend setzt nun auch das niederländische Startup Amber Mobility. Die Entwickler dort haben ein etwas futuristisch wirkendes Elektroauto für den Stadtverkehr entworfen. Der Clou dabei: Den Amber One wird es nicht zu kaufen geben. Vielmehr sollen die Fahrzeuge allen Nutzern zur Verfügung stehen, die eine monatliche Gebühr von etwas mehr als dreißig Euro entrichten. Bei Bedarf können die Kunden dann einfach auf einen in der Nähe stehenden Amber One zurückgreifen. Starten soll das ambitionierte Projekt im Jahr 2018.


Copyright: Amber Mobility
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Die modulare Bauweise ermöglicht zukünftige Ergänzungen

Die Eckdaten des Amber One lesen sich dabei gar nicht schlecht. So soll eine Akkuladung für rund 400 Kilometer Reichweite sorgen. Für den Einsatz im Stadtverkehr natürlich mehr als genug. Allerdings ist noch die Frage offen, wer dann für die Aufladung der Batterie sorgt. Von null auf hundert beschleunigt der kleine Elektroflitzer dabei in sieben Sekunden und erreicht anschließend eine Höchstgeschwindigkeit von 150 Stundenkilometern. Das Fahrzeug wurde zudem bewusst mit einer modularen Bauweise entworfen. Weitere Komponenten können zukünftig also problemlos hinzugefügt werden. Die Entwickler denken in dieser Hinsicht vor allem an Technologie im Bereich des autonomen Fahrens.

Das Konzept wird zunächst in Eindhoven zum Einsatz kommen

Bisher existieren vom Amber One allerdings nur einige wenige Entwürfe und Konzepte. Schon im nächsten Jahr soll allerdings ein erster Prototyp fertiggestellt werden. Treten dabei keine größeren Probleme auf, beginnt 2018 dann die serienmäßige Produktion von Amber One. Zunächst werden dabei die Einwohner der niederländischen Stadt Eindhoven ein Monatsabo abschließen können. Erweist sich das Konzept dort dann als Erfolg, sollen weitere Städte folgen. Auch beim Carsharing können übrigens Fahrgemeinschaften gebildet werden: Der Amber One bietet ausreichend Platz für bis zu drei Mitfahrer. Wann der Elektroflitzer nach Deutschland kommt, ist allerdingss noch unbekannt. Hierzulande versuchen gerade mehrere Startups den Markt für privates Carsharing in Gang zu bringen.


Via: Business Insider

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