Elektronische Haut mit 400 Sensoren pro Quadratmillimeter
Neue Haut mit 400 Sensoren pro Quadratmillimeter

Forscher aus den USA haben mit Wissenschaftlern aus Korea eine revolutionäre künstliche Haut entwickelt, welche mit 400 Sensoren pro Quadratmillimeter alle bisherigen ähnlichen Projekte hinter sich lässt. Die neue künstliche Haut soll vor allem in innovativen High-Tech Prothesen zum Einsatz kommen und eines Tages Menschen ermöglichen können, durch die Prothese wie ein echter Mensch Dinge anfassen und fühlen zu können.  Die künstliche Haut ist dabei hoch dehnbar, flexibel, super-dünn und belastbar und wird aus synthetischen Polymeren hergestellt. Auch Gold und Silikon kommt in der Produktion des innovativen Artificial Skins zum Einsatz. Mehr zur künstlichen Haut mit 400 Sensoren pro Quadratmillimeter erfahrt und lest ihr hier in diesem Beitrag bei uns auf Trends der Zukunft.


Smart Artificial Skin – Künstliche Haut mit 400 Sensoren

Dehnbare innovative Materialien sind schon seit Längerem in Entwicklung, genauso wie neue günstige High-Tech Prothesen. Forscher und Entwickler sind aber noch längst nicht am Ziel angelangt, wenn es um die Entwicklung von Prothesen oder künstlichen Häuten geht. Die neusten Prothesen, die wir unter anderem auch hier auf Trends der Zukunft in Regelmäßigen Abständen präsentieren funktionieren schon auf einem hohem Niveau, doch den Trägern richtige Gefühle in die Fingerspitzen zu geben ist eine Herausforderung für sich. Teils ist die schon gelungen, doch um Prothesen auf ein neues Level zu heben braucht es künstliche Häute, die wie eine menschliche Haut im Detail Dinge erspüren kann. Eine solche künstliche Haut haben nun US Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit Koreanischen erarbeitet. Die Haut besteht dabei aus Gold, Silikon, Graphen und Kunststoff wie auch aus tausenden von mikroskopisch kleinen Sensoren, die in Zusammenspiel eine echte Haut simulieren können.

Künstliche Haut reagiert auf Druck, Wärme und Feuchtigkeit

Unter der Leitung von mehreren Forschern und Unternehmen wie MC10, einem Startup aus Cambridge, Massachusetts wird die dehnbare, innovative Haut entwickelt um eine neue Generation von Prothesen ermöglichen zu können. Die Entwickler haben die Haut so konzipiert, dass sie sogar an kleinsten, gewölbten Objekten, wie Fingerspitzen von Prothesen angebracht werden kann. Zudem haben die Forscher eine Heizung in die Haut integriert, um diese auf die Haut-Temperatur eines Menschen zu erhitzen und somit der Realität näherzukommen. Sobald ein anderer Mensch die Haut berührt, soll er nicht einmal merken, dass es keine echte ist. Auch für den Träger steigert sich mit der Temperatur der Effekt. Die 400 Sensoren pro Quadratmillimeter reagieren dabei auf Druck, Wärme und Feuchtigkeit um die Informationen direkt an die Träger von Prothesen zu übermitteln. Dies ist jedenfalls die Vision der Macher der künstlichen Haut. Bis diese einsatzfähig, im Alltag belastbar und zuverlässig, wie auch mit den Trägern einwandfrei kompatibel ist, wird noch ein wenig Zeit vergehen. Die ersten Schritte in eine neue Generation von High-Tech Prothesen sind aber mit dem Smart Artifical Skin in Zusammenarbeit mit der Seoul National University in Korea getan.


Quelle: MIT Review

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