Funktionierende Waffen aus dem 3D Drucker - Zeit zum Fürchten
Funktionierende Waffen aus dem 3D Drucker – Zeit zum Fürchten.

Das Drucken von Waffen via 3D-Druckern liegt mehr denn je im Trend ist aber auch ausdrücklich verboten. Keine Frage, dass Waffen aus 3D-Druckern eine neue hoch brisante Bedrohung darstellen. Einfach den Bauplan herunterladen, drucken und schon hat man eine funktionsfähige Waffe, die man wie eine gewöhnliche Schrotflinte oder Pistole abfeuern kann. Klingt einfach? Ist es auch und zudem ist diese Entwicklung auch noch Brand gefährlich, denn dank anonymen Netzwerken kann man sich die Baupläne völlig anonym herunterladen und diese in einen 3D Drucker werfen. Mit einer neuen Entwicklung aus Pennsylvania kommt nun eine Lösung für ein ganz bestimmtes Problem welches mit 3D-Drucker Waffen entlang geht. Ein Mechaniker hat Kugeln entwickelt, die perfekt in 3D-Drucker Waffen passen und das Risiko der Explosion in der Hand neutralisieren. Der Name der Kugeln: Altas Round.


Atlas Round – Kugeln für Waffen aus 3D Druckern

Die bisherigen Waffen aus 3D Druckern hatten noch ein paar Probleme, denn die Entwicklung steckt in den Kinderschuhen. Zum einen gab es das Problem, dass die Materialien, die in gewöhnlichen 3D Druckern verwendet werden, dem hohen Druck nicht standhalten konnten, der bei dem Abfeuern einer Kugel entsteht. Zum anderen war die Munition ein hohes Risiko. Gewöhnliche Kugeln konnten in der Waffe selbst explodieren und den Schützen verletzen oder toten, was natürlich nicht Sinn und Zweck einer Waffe ist. Michael Crumling, ein 25-Jähriger Mechaniker aus Pennsylvania hat nun eines der beiden Probleme gelöst. Er hat die sogenannten „Atlas Rounds“ entwickelt – Kugeln die speziell für 3D Waffen konstruiert wurden. Die Kugeln bestehen aus einem dickeren Stahlmantel wo normale Kugeln platziert werden. Der Mantel der Atlas Rounds sorgt dafür, dass die Energie der Explosion nicht an den Kunststoff der Waffe abgegeben wird und diese somit auch nach 600 Schüssen intakt bleibt.

3D-Drucker Waffen – Eine potentielle Bedrohung?

Wenn sich jeder beliebige Mensch einfach und binnen einer Stunde ein funktionsfähiges Maschinengewehr via eines 3D Druckers erstellen kann, wohin soll diese Entwicklung führen? Die 3D-Druck Technologie ist auf der einen Seite ein Segen, denn sie ermöglicht uns wirklich fabelhaftes vor Ort und binnen kürzester Zeit zu fabrizieren. Auf der anderen Seite entstehen Bedrohungen durch eine solche Technologie. Regierungen weltweit befassen sich derzeit mit dem Thema, doch eine Lösung für das Problem scheint allerdings noch in weiter Ferne, denn wie soll man diesen Trend unter Kontrolle bringen? Eine totale Überwachung wäre möglich. Baupläne nur in bestimmten Portalen zum Download zur Verfügung zu stellen, doch wie so oft, werden auch diese Dinge zu Umgehen sein. Man darf gespannt sein, wie die Regierungen auf diesen Trend weiterhin reagieren und welche Lösungen vorgestellt werden. Eines ist klar: Der Trend wird nicht so einfach aufzuhalten sein.


Dokumentarfilm zum Thema 3D-Druck Waffen

Quelle: Wired Magazine

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