Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich mehr als eine Million Kinder an den Komplikationen einer Frühgeburt. Gerade in den Entwicklungsländern ist die Sterberate der Säuglinge sehr hoch, da die Bevölkerung keinen Zugang zu einer optimalen Grundversorgung durch Ärzte, geschweige durch besonders gute technische Geräte hat. Eine neue Erfindung namens „MOM„, könnte allerdings vielen Frühchen rechtzeitig das Leben retten.


Brutkasten MOM
Brutkasten MOM von James Roberts

Der aufblasbare Brutkasten ist eine Erfindung von James Robert, ein Absolvent der Loughborough University in England und Gewinner des James Dyson Awards. Er wurde inspiriert durch einen Dokumentarfilm über Frühgeborene in Flüchtlingslagern und sah akuten Handlungsbedarf.

Herkömmliche Brutkasten, wie wir sie aus unseren Krankenhäusern kennen sind viel zu teuer und zu sperrig für einen Transport in die Flüchtlingslager. MOM löst diese Probleme mit einem einzigartigen faltbaren Design. Der kleine Brutkasten lässt sich zusammenschrumpfen auf die Größe eines Aktenkoffers und bequem aufblasen bei Bedarf. Sensoren überwachen im Inneren des Brutkastens die Temperatur, sowie die Luftfeuchte und sorgen somit für eine angenehme Atmosphäre für die Babys. Sogar im Falle eines Stromausfalls, lässt sich MOM weitere 24 Stunden mit Hilfe einer Autobatterie versorgen.


James Roberts mit seiner Erfindung MOM
James Roberts mit seiner Erfindung MOM

Roberts verkaufte sogar sein Auto um den ersten Prototypen zu bauen und erhielte zusätzlich 45.000$ als Sieger des James Dyson Awards. Es bleibt abzuwarten ob der Brutkasten jemals in den Entwicklungsländern zum Einsatz kommen wird, auf jeden Fall eine tolle Idee.

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