Nach mehreren Hai-Attacken, die dieses Jahr in Australien an der Küste von New South Wales stattfanden, wollen die australischen Behörden dem Problem nun mit technologischen Mitteln Herr werden: Mit Drohnen möchten sie die Bewegungen von Haien verfolgen.


Bild: Kalalau Trail, Brian, Flickr, CC BY-SA 2.0

Haie: Eine unterschätzte Gefahr

13 Menschen wurden dieses Jahr vor der Küste von News South Wales von Haien attackiert. Eine dieser Attacken endete tödlich. Damit fanden bereits jetzt 10 Attacken mehr als 2014 statt, und in NSW ist momentan Hochsommer und damit Badesaison.

Als Reaktion möchte Australien die Küste nun mit Drohnen überwachen. Diese übermitteln die Daten jedes gefundenen Haies an einen Operator, der die Bewegungen der Haie dann auf einer Karte verfolgt. So hofft man, genug Zeit zu haben, um Badegäste an den Stränden vor sich nähernden Haien zu warnen. Zusätzlich zu den Drohnen möchte Australien intelligente Fangvorrichtungen einsetzen, die Haie lebendig fangen, sodass diese markiert und wieder freigelassen werden können. Ähnliche Fangvorrichtungen wurden bereits 2014 vor den Küsten von NSW eingesetzt, wofür es Kritik hagelte, da damals noch kein lebendiger Fang vorgesehen war. Die neuen intelligenten Fangvorrichtungen sollen humaner sein. “They’re like a baited hook that has technology connected to it so when the bait is taken, a message is sent to our vessels and they’ll attend those lines immediately. They will then tag and release the sharks that are caught on those. So they’re very different to the traditional drum lines which could have sharks sitting on them for days before they’re checked”, so erklärt Niall Blair, Australiens Minister for Primary Industries, Lands and Water.


Das Erkennungssystem soll außerdem von zwei “Horchstationen” unterstützt werden, die die Bewegungen der markierten Haie in Echtzeit verfolgen soll.

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