Benzin aus alten Zeitungen-Team der Tulane University
Benzin aus alten Zeitungen-Team der Tulane University

In einem Labor der Tulane Universität in New Orleans hat sich ein Team von Wissenschaftlern mit der Möglichkeit befasst alternative Treibstoffe für Autos zu entwickeln. Diese Wissenschaftler nutzten einen Bakterienstamm, der in Verbindung mit alten Zeitungen in der Lage ist, Butanol zu erzeugen. Der Held der ganzen Geschichte ist der Bakterienstamm, den sie als „TU-103“ benannt haben. In ersten Versuchen haben sie mit großem Erfolg mit regionalen Printmedien experimentiert. Auf dieses Verfahren hat die Universität auch ein Patent angemeldet. Der TU-103 Bakterienstamm ist der erste Bakterienstamm, der in der Natur entdeckt wurde, der in der Lage ist aus Cellulose Butanol zu gewinnen.


Weitere Trends zu Biokraftstoff:


Cellulose kommt in allen Grünpflanzen vor

Cellulose findet sich beispielsweise in allen Grünpflanzen und ist das auf der Erde am häufigsten vorkommende organische Material. Daher wäre eine Umwandlungsmöglichkeit in Biokraftstoff wohl der Traum vieler Forscher. Der Bakterienstamm TU-103 wurde zuerst in Tierkot identifiziert und im Anschuss kultiviert. In der Folge entwickelte man eine Methode, in der die Bakterien zur Produktion des Butanols genutzt werden können.

Butanol kann ohne Fahrzeugmodifikationen genutzt werden.

Butanol sei als Biokraftstoff für Fahrzeuge deshalb so gut, weil dieser im Gegensatz zu Ethanol (Produktion aus Mais), ohne Modifikationen an den Fahrzeugen, genutzt werden könne. Zudem enthalte Butanol mehr Energie als Ethanol und lasse sich durch bestehende Ölpipelines transportieren. Ein weiterer Vorteil wird darin gesehen, dass sich mit diesen Bakterien Abfallstoffe wie alte Zeitungen genutzt werden können. Für die Produktion von Ethanol wird im Gegensatz oft auf Stoffe zurückgegriffen die als Nahrung genutzt werden könnten. Daher sieht man einen weiteren Vorteil darin, dass man eventuell entstehende Diskussionen um Ökologie und Landnutzung gar nicht erst aufkommen lassen würde.

Quelle & Bild: thegreencarwebsite

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