Blaue Süßlupine - bald neuer Lebensmittelgrundstoff
Blaue Süßlupine - bald neuer Lebensmittelgrundstoff

Schon seit Langem sucht man nach einem Ausweg aus der ungesunden und Adipositas fördernden Ernährung. Die Blaue Süßlupine könnte einen Teil zu einem Ausstieg aus diesem Dilemma sein. Somit könnte der Weg, Produkte aus rein pflanzlichen Zutaten herzustellen der richtige sein. Die Blaue Süßlupine enthält in etwa 40%  Protein. Somit ist sie eine der eiweißhaltigsten Nutzpflanzen weltweit. Dank des züchterischen Potenzials der Pflanze, zählt sie zudem zu den gentechnikfreien Nutzpflanzen. Dadurch, dass der Geschmack eher von den Verbrauchern akzeptiert wird, als der Geschmack der ebenfalls eiweißreichen Sojabohne, ist die Blaue Süßlupine hier klar im Vorteil. Der Verbund „Plants Pro Food“ beschäftigt sich damit neue Rohstoffe für die Herstellung rein pflanzlicher Lebensmittel zu gewinnen. Mit den neuen Sorten der Blauen Süßlupine scheint ihnen ein weiterer Schritt in diese Richtung gelungen zu sein. Geleitet wird das Projekt vom Life Science Netzwerk BioCon Valley GmbH. Die Erfolgsaussichten für das Projekt scheinen so vielversprechend, dass das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) das Projekt mit einer Summe 4,2 Millionen Euro gefördert wird. Wie auch in der AIDS-Forschung und anderen Bereichen der Gesundheit finden sich immer weitere Neuentwicklungen zum Nutzen der Menschen.


Neue pflanzliche Rohstoffe sollen Grundlage zur Ernährung bilden

Schon jetzt werden Lupinenmehle und Lupinenkonzentrate in begrenztem Maße als Zutaten in Lebensmitteln genutzt. Sie sind in der Lage tierische Rohstoffe in der Nahrung, wie beispielsweise Ei, Fleisch oder Milch, vollständig zu ersetzen. In den kommenden drei Jahren, in denen auch die Förderung durch das BMBF ausgeschüttet wird, sollen die Lupinenproteinisolate soweit modifiziert werden, das sie in Teigwaren, Backwaren, Fleischwaren oder Feinkostprodukten zum Einsatz kommen können. An den Forschungen zur Blauen Süßlupine (Lupinus angustifolius) sind unter anderem das Fraunhofer Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung sowie die Universität Rostock beteiligt. Als Industriepartner dieses Projekts lassen sich beispielsweise die Greifen Fleisch GmbH aus Greifswald oder die Rügen Feinkost GmbH aus Rostock nennen. So ist es durchaus vorstellbar, das uns bald Würste, Nudeln oder Brötchen erwarten, die mithilfe der Blaue Süßlupine produziert werden.


Vegane Ernährung wird für viele Menschen immer wichtiger

Vegane Ernährung rückt bei vielen Menschen mehr und mehr in den Vordergrund. Grund hierfür sind eine Vielzahl an Allergien, die dafür sorgen, dass Produkte wie Milch und Fleischbestandteile bei den Menschen Krankheitsbilder auslösen können. Aber auch der Wunsch nach einer äußerst gesunden Ernährung lässt Menschen auf eine vegane Kost umsteigen. In einem Artikel berichteten wir vor einiger Zeit schon einmal über sogenanntes „Veganes Fakefood“, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut.

Quelle: uni-protokolle

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1 Kommentar

  1. Protein

    5. Oktober 2011 at 03:14

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