Bye Bye Apps – Hallo digitaler Butler! So ändert sich die Smartphone-Bedienung in Zukunft

Fast jeder junge Mensch zwischen 14 und 29 besitzt heutzutage ein Smartphone. Es wird benutzt zum Musik hören, Nachrichten lesen, spielen, Wetterbericht anschauen und Tickets kaufen. Mit dem Telefon vertreibt man sich heute die Zeit, überbrückt damit Wartezeiten und Ähnliches. Viele Menschen sind inzwischen auch beruflich darauf angewiesen, nicht nur telefonisch, sondern auch online mobil erreichbar zu sein. Der Markt hat sich an die hohe Nachfrage angepasst und wetteifert um die besten Angebote. Komplettpakete liefern schon große Player wie preis24.de die das aktuelle Apple iPhone X mit 64 Gigabyte und o2 Free XL Vertrag mit 24 Monaten Laufzeit. Damit sind dem Surfen, Videostreamen und Whatsappen kaum noch Grenzen gesetzt.Aber brauchen wir eigentlich noch mehr als nur die „Standard“-Apps? In Zukunft sicher nicht mehr.

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Apps wie wir sie heute kennen

Wer sich heutzutage Apps auf das Handy laden will, muss erst einmal herausfinden, welche Apps am besten geeignet sind. Dann muss die App heruntergeladen werden. Das Onboarding kann mühsam sein. Zum Teil ist die Bedienung auch gar nicht mal so trivial, wie man sich das vorstellt. Dazu kommt noch, dass viele Apps höchstens zweimal benutzt werden, ehe sie in das Reich der Vergessenheit gleiten. Waren sie also doch nicht so wichtig oder einfach nur zu kompliziert? Die meisten nutzen WhatsApp, Facebook und Instagram. Zum Teil auch Spotify, Snapchat und Fotoanwendungen. Dazu kommen Spiele wie Angry Birds, Wetter- und Uhrzeit Apps. Während Apps im Jahr 2007 noch eine große Unbekannte waren, sterben diese nun mit großen Schritten wieder aus. Die kleinen nützlichen Programme waren also nur eine Übergangslösung für zukunftsträchtigeres. Und wieder einmal kommt die Zukunft aus China und zwar in der Form von WeChat.

WeChat aus China

WeChat sollte ursprünglich eine Alternative zu Whats App sein. Nur eine Oberfläche, die alle Anwendungen vereint. Mit WeChat lassen sich die täglichen Routinen mit nur einer einzigen App erledigen. Via Messenger werden beispielsweise Bus und Bahntickets gebucht und bezahlt. Ein Herumspringen zwischen den verschiedenen Apps entfällt damit. Das ist aber nur ein kleiner Vorgeschmack von dem was noch alles auf uns zukommt.

Video: 1 Tag mit WeChat

Was mit WeChat alles möglich ist

WeChat wird als digitaler Butler nutzbar sein, eine Art Universalwerkzeug der Zukunft. Wir werden an ihn Aufträge richten und das einfach mittels Spracheingabe oder Fingertipp. Unsichtbar verwaltet der Messenger im Hintergrund Hilfsprogramme, die sich um die benötigten Funktionen kümmern. Sie können zum Beispiel Informationen liefern, Musik abspielen, Mitteilungen versenden, Zahlungen tätigen, Arzttermine vereinbaren oder Netzwerke durchsuchen. Bisher wird das hauptsächlich mit einzelnen Apps erledigt.

Unsichtbare Dienstleister

Der Messenger wird vermutlich in das Betriebssystem direkt installiert sein und die Apps werden eine Art unsichtbare Angestellte von ihm sein, die er bedienen wird. Das führt letztendlich auch dazu, dass die Apps in Zukunft nicht im App Store, sondern aus einem Chat Programm gezogen werden. Die menschliche Sprache avanciert somit zum neuen User Interface.