Home » Auto » CES 2016: Volvo präsentiert ein Assistenzsystem wie bei Knight Rider

CES 2016: Volvo präsentiert ein Assistenzsystem wie bei Knight Rider

Auf der CES 2016 in Las Vegas wurde schon die ein oder andere aufsehenerregende Technologie enthüllt. Auch der schwedische Autohersteller Volvo hat etwas für die Messebesucher vorbereitet: Das Unternehmen ging einen weiteren Schritt in Richtung eines intelligenten Autos. Mit der App “Volvo on Call” können die Besitzer bestimmter Volvo-Modelle mit ihrem Auto reden.

Volvo

Foto: Volvo Group

Über ein Armband mit dem Auto sprechen

Um die volle Funktionalität der App auszunutzen, müssen die Fahrer ein Microsoft Band 2 besitzen. Dann wird es möglich sein, mit Hilfe des Armbandes bestimmte Aktionen am Auto durchzuführen, wie zum Beispiel die Scheinwerfer aufleuchten zu lassen oder ein Ziel in das Navigationssystem einzuprogrammieren.

Die Technologie wurde in Zusammenarbeit mit Microsoft entwickelt, was auch die Bindung an das Microsoft Band 2 erklären dürfte. Die App setzt verbale Kommandos in digitale Befehle um und sendet sie über das Internet an den Wagen. Damit hebt Volvo die Bindung der Sprachaufnahme an das Auto auf, die Besitzer können also problemlos aus der Ferne Befehle an das Auto senden. Ein einfaches Anwendungsbeispiel ist beispielsweise, an einem Wintertag nach dem Aufstehen die Heizung zu aktivieren, um sich dann entspannt in ein warmes Auto setzen zu können.

Die Technologie wurde unter anderem mit der Technik, die in der Serie “Knight Rider” zum Einsatz kommt, damit David Hasselhoff mit seinem Auto KITT kommunizieren kann. Das Team, das die Technologie entwickelt hat, geht jedoch recht nüchtern an die Sache ran: “Volvo is intent on making the car experience as easy and convenient as possible by utilizing the latest technology in the most relevant and inspiring ways. With voice control, we are only just beginning to scratch the surface of what is possible with digital assistant functionalities”, so Thomas Müller, der Chef von Volvos Elektronik-Abteilung.

When innovating, we are not interested in technology for the sake of technology. If a technology does not make a customer’s life easier, better, safer or more fun, we don’t use it”, fügte der Chief Information Officer Klas Bendrik an.

Wirklich neu ist die Idee von Sprachsteuerung fürs Auto nicht. Doch der Ansatz von Volvo zeigt einen Innovationswillen, dem es in der Automobilindustrie leider zu oft fehlt.

1 Kommentar

  1. Da werden ja alte Träume wieder wache;-)

Jetzt einen Kommentar zum Thema schreiben

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht! Pflichtfelder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>