Bitcoin galt als Währung der Zukunft und wurde 2009 als Antwort auf die Finanzkriese von einem unbekannten Programmierer entwickelt. Zu den Hochzeiten wurde eine Münze des virtuellen Geldes mit bis zu 1200 US-Dollar gehandelt. Zuletzt betrug der Kurs 285 US-Dollar. Bereits im letzten Jahr begann die neue Währung jedoch zu kriseln. Zum Jahresende hieß es dann, dass Bitcoin die Währung mit dem größten Wertverlust war. Nun erschüttert ein weiterer Vorfall tausende Anleger. Die Bitcoin-Börse MyCoin in Hongkong schließt und pulverisiert somit rund 342 Millionen Euro. Zurück bleiben knapp 3000 enttäuschte Anleger, die teilweise mit hohen Verlusten zu rechnen haben.


Bitcoins

Ersten Prognosen zufolge, sollen mit der Schließung der Bitcoin-Börse in Hongkong drei Milliarden Hongkong-Dollar, also umgerechnet 342 Millionen Euro, einfach verschwinden. Es haben sich bereits dutzende Anleger über die Schließung und den damit einhergehenden Verlusten im zuständigen Büro des örtlichen Abgeordneten Leung Yiu-chung gemeldet:“Wir schätzen, dass mehr als 3000 Menschen betroffen sind.“ Unter anderem habe eine Anlegerin darüber geklagt, dass erst im September 1,3 Millionen Hongkong-Dollar in Bitcoin investiert wurden. Schließlich haben die Börsenmitarbeiter dazu geraten und einen Gewinn von 200 bis 300 Prozent, innerhalb eines Jahres, in Aussicht gestellt.


Da Bitcoin als Internetwährung praktisch keiner behördlichen Regulierung unterliegt, sind die Gefahren im Hinblick auf Verluste und Betrugsvorfälle höher als bei alternativen Währungen. Anfang 2014 sorgte das Aus der MtGox-Bitcoin-Börse für heftige Diskussionen unter den Anlegern. Die Schließung der MyCoin-Börse in Hongkong lässt das Vertrauen in die virtuelle Währung weiterhin sinken.

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