Die deutschen Paketzusteller arbeiten zurzeit daran, Paketboxen zu entwickeln. Diese können Hausbesitzer in ihrem Garten aufstellen, damit Sendungen auch abgeliefert werden können, wenn niemand zu Hause ist. In einigen Apartmenthäusern in New York ist man da schon einen Schritt weiter. Der „Clean Cube“ genannte Wandschrank dort, kann nicht nur Pakete annehmen, sondern übernimmt auch zahlreiche weitere Aufgaben. So kann dort Wäsche für die Wäscherei deponiert werden, er kann aber auch als Lagerungsort für abholbereite Pakete dienen. Der smarte, digitale Concierge kümmert sich dann um die Erledigung dieser Aufgaben.


Clean Cube
Clean Cube Schrank via thecleancube.com

Optisch sieht der „Clean Cube“ dabei eher aus wie eine Schrankwand in einer alten Gemeinschaftsumkleide im Schwimmbad. Das Besondere aber ist die digitale Vernetzung dieser einzelnen Boxen. Mit Hilfe einer Eingabemaske können diese nicht nur individuell geöffnet und geschlossen werden, sondern auch die entsprechenden Serviceangebote gebucht werden. Wer also gerade einen Sack Wäsche in seiner Box platziert hat, bucht einfach den dazugehörigen Wäscheservice. Innerhalb von 24 Stunden wird die Wäsche dann abgeholt, gewaschen und wieder in der Box platziert. Nach Erledigung der Aufgabe meldet sich der „Clean Cube“ zudem auf dem Handy, mit der Nachricht, dass die Sachen nun wieder abgeholt werden können.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig

Auch andere Service-Angebote kann die smarte Schrankwand erledigen. Wer beispielsweise etwas längerfristig einlagern möchte, kann die entsprechenden Gegenstände ebenfalls in seiner Kiste deponieren. Diese kümmert sich dann um einen sicheren Lagerplatz und die Abholung. Letztlich lässt sich der „Clean Cube“ aber auch schlicht als sicherer Ort zum deponieren von Sachen nutzen. Wer also einen Freund in die Wohnung lassen möchte, während man selbst noch nicht da ist, kann einen Schlüssel in die Box legen und muss dem Freund dann lediglich den Zugangscode verraten. Vermutlich ist es ohnehin sicherer den Zweitschlüssel im „Clean Cube“ zu deponieren, als ihn unter der Fußmatte zu verstecken.


Bisher nur in New York verfügbar

Das reine Mieten einer Box ist für die Mieter des Hauses dabei kostenfrei – die Installation und der Aufbau müssen allerdings durch den Hausbesitzer veranlasst und bezahlt werden. Kosten entstehen für den Nutzer lediglich, wenn er eines der Serviceangebote nutzt. Entwickelt wurde der „Clean Cube“ für gehobene Apartmenthäuser, in denen die Bewohner ausreichend Geld, aber wenig Zeit haben. In einigen Häusern übernimmt in solchen Fällen ein Portier oder Concierge gewisse Aufgaben der Bewohner. Der „Clean Cube“ möchte genau bei dieser Tradition ansetzen und eine digitale Ergänzung liefern. Bisher allerdings kommt der smarte Würfel lediglich in Manhattan und Brooklyn zum Einsatz. Ob und wann auch in Deutschland die Schmutzwäsche einfach in einer Box im Hausflur deponiert werden kann, ist noch nicht bekannt.

Quelle:TheCleanCube

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