Wisst ihr noch, wie es früher war? Da saß man sich im Café gegenüber, plauderte, starrte vielleicht mal für kurze Zeit in die Kaffeetasse oder betrachtete die Passanten. Heute fotografiert man seinen Kaffee, postet ihn auf Facebook, nimmt noch schnell ein paar Whatsapp-Nachrichten entgegen und fragt seine Begleitung geistesabwesend: »Was hast du gerade gesagt?« Wer sich in der zweiten Beschreibung selbst wiedererkennt, der benötigt vielleicht die Hilfe einer App.


Handy am Steuer

Diese 4 Programme machen dir das Handy madig!

Ausgerechnet eine App soll dabei helfen, die Handysucht zu besiegen? Wenn alles richtig läuft, dann kann der Entzug damit durchaus klappen, denn alle Programme setzen darauf, den süchtigen Nutzer zu entlarven und ihn wieder zu Sinnen zu bringen. Diese 4 Programme machen ihre Sache wirklich gut!


    1. Hypnobeep: Lade dir den schrägen Vogel Beepy auf dein Handy, der deine Handynutzung mit Sponge-Bob-Stimme kommentiert und dich mahnt, deine selbst einprogrammierten Limits einzuhalten. Solltest du seine Anweisungen befolgen, erhältst du Siegspunkte, die »Beeps« genannt werden. Wenn du innerhalb von höchstens 120 Tagen 1000 Beeps gesammelt hast, darfst du dir eine vorher festgelegte Belohnung gönnen.
    2. Moment: Diese App zeichnet genau auf, wann und wo du dein Smartphone benutzt. Du kannst dir und all deinen Familienmitgliedern ein Zeitlimit einstellen, und wenn dieses erreicht ist, erklingt entweder ein schriller Alarmton oder das Handy lässt sich ganz einfach nicht mehr nutzen. Schau dir außerdem die gesammelten Daten an und lass dich überraschen, wie viele Stunden pro Tag zusammenkommen!
    3. Menthal: Diese App wurde ursprünglich von Mitarbeitern der Uni Bonn entwickelt, um das Nutzungsverhalten von Handybesitzern zu erforschen. Inzwischen dient sie als Suchtpräventionsprogramm, das sämtliche Aktionen des Users speichert und sie anschaulich präsentiert. Der tägliche M-Score bildet zum Beispiel einen Orientierungswert, mit der sich die Nutzungsdauer bemessen und vergleichen lässt. Weitere Features dienen dazu, die persönlichen Präferenzen zu bewerten und damit auf die persönlichen Schwachstellen hinzuweisen.
    4. Forest: Diese App geht das Problem spielerisch an. Der Nutzer pflanzt auf seinem Display digitale Bäume, die nur weiter wachsen können, wenn er das Gerät nicht nutzt. In 25 Minuten wächst ein großer Baum heran, in 10 Minuten ein kleiner – wenn die empfindlichen Pflanzen nicht vorher aufgrund eines Facebook-Besuchs eingehen. So kannst du jeden Abend deine Bäume zählen und dir vornehmen, dass es am nächsten Tag noch viel mehr werden sollen!

Quelle: ffh.de

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