Auf vielen privaten Dächern in Deutschland sieht man bereits Solarmodule. Diese werden privat finanziert, anschließend aber durch das Erneuerbare Energien Gesetz subventioniert. Dies führt immer wieder zu der Kritik, dass es sich dabei in Wahrheit um eine Umverteilung von unten nach oben handele. Denn während einfache Mieter einen höheren Strompreis bezahlen müssen, profitieren ausschließlich Hausbesitzer von der Möglichkeit die Dächer mit Solarmodulen zu bestücken. Ein US-Startup möchte diese Problematik nun lösen, indem es jedermann die Möglichkeit gibt, sein Geld in Solarmodulen anzulegen.


Solarpark in Frankreich
Europas größte Solaranlage entsteht in Frankreich – © Fotimmz – Fotolia.com

Investitionen ab 50 Dollar möglich

Die Idee dabei: Die Investoren kaufen lediglich einzelne Solarmodule, während sich die Firma CloudSolar um alles weitere kümmert. Auf diese Weise reichen bereits 50 Dollar, um in den sauberen Solarstrom zu investieren. Der Investor kommt so in den Besitz der einzelnen Solarmodule, diese werden allerdings von CloudSolar an geeigneten Standorten und Betrieben aufgestellt. Der dabei gewonnene Strom wird ganz normal vermarktet und die entstehenden Gewinne einmal jährlich an den Besitzer des Solarmoduls ausgezahlt. Wer weitere Details über seinen Beitrag zu sauberer Energie erfahren möchte, kann zudem tagesaktuell die produzierten Strommengen auf seiner Smartphone-App abfragen.

Interessenten können sich online registrieren

Die Zusammenarbeit zwischen Modul-Besitzer und CloudSolar ist dabei grundsätzlich auf 25 Jahre angelegt. Nach den ersten fünf Jahren besteht zudem die Möglichkeit das Modul zu verkaufen. Bisher allerdings existiert lediglich das grundsätzliche Konzept, ein konkretes Investitionsangebot ist noch nicht auf dem Markt. Interessierte Investoren können sich aber bereits jetzt auf der Webseite des Unternehmens registrieren und werden informiert, sobald das fertige Finanzprodukt auf den Markt kommt. Spätestens dann wird sich zeigen, ob SolarCloud tatsächlich in der Lage ist den eigenen Anspruch zu erfüllen und „die Solarindustrie zu revolutionieren“.


Quelle: Treehugger

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