Auf der Klimakonferenz in Paris einigten sich die teilnehmenden Länder auf gemeinsame Klimaschutzziele. Diese konzentrierten sich auf eine Reduzierung der CO2-Emissionen. Eine Maßnahme, die sich sicher positiv auswirken würde. Aber dabei handelt es sich nicht um den einzigen Weg, dem Klimawandel effektiv entgegenzutreten. Eine neue Studie kam zu dem Schluss, dass Maßnahmen wie Bäume pflanzen, die Revitalisierung von Erde und andere Begrünungsmaßnahmen sich genauso positiv auf den Klimawandel ausüben könnten wie die Reduzierung von CO2-Emissionen.


Eine grünere Erde ist eine gesündere Erde

Die Liste an Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegenwirken könnten, sind lang. Zu ihr gehört das Schützen von CO2-speichernden Landstrichen, besseres Nutzlandmanagement, Aufwaldung und andere natürliche Lösungen. Weltweit könnte so ein Effekt erreicht werden, der 37 Prozent der Reduzierung der CO2-Emissionen entspräche, die in den Paris-Verträgen vorgesehen sind. Theoretisch wäre es sogar denkbar, durch eine konsequente globale Begrünung den gleichen Effekt zu erreichen, den auch der komplette Verzicht auf fossile Brennstoffe zur Folge hätte.


Bereits 2014 hatte sich ein UN Panel mit den Effekten natürlicher Klimaschutzlösungen auseinandergesetzt. Die Ergebnisse waren bereits vielversprechend, aber die Effekte könnten sogar 30 Prozent höher sein als bisher angenommen. Bis 2030 könnte so das Äquivalent von 11,3 Milliarden Tonnen CO2-Ausstoß eingespart werden – was ungefähr den jährlichen Emissionen von China entspricht. Besonders wichtig sind dabei Bäume, da diese quasi als CO2-Bank agieren. Mehr Bäume und nachhaltigeres Waldmanagement könnten extrem hilfreich im Kamp gegen den Klimawandel sein.

Klimaziele können noch eingehalten werden

Bisher sind die Tendenzen dahingehend, dass die Klimaschutzmaßnahmen weltweit nicht ausreichen werden, um das Ziel von einer maximalen Temperaturerhöhung von 2 Grad Celsius zu erreichen. Die neue Studie bietet aber alternative Lösungen, die das Ruder hinreichend gut implementiert und in Kombination mit der Reduzierung von CO2-Emissionen durchaus noch herumreißen könnten. „“Fortunately, this research shows we have a huge opportunity to reshape our food and land use systems“, so Paul Polman, der CEO von Unilever. Derartige Firmen haben als große Produzenten von Nahrungsmitteln eine besondere Verantwortung.

via The Guardian

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