Der von der App Telegram geplante ICO soll bis zu zwei Milliarden US-Dollar in die Kassen der Macher der App spülen. Wenn Telegram das so durchzieht, wäre es der bisher größte ICO. Dass davon eine Menge Scammer und Betrüger angelockt werden, die Investoren über’s Ohr hauen wollen, ist wohl wenig überraschend.


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Telegram-ICO ist gefundenes Fressen für Betrüger

Initial sollte der ICO (Initial Coin Offering) von Telegram 1,2 Milliarden Dollar einbringen. Diese Summe wurde nun korrigiert. Der Token-Verkauf soll in zwei Runden stattfinden und 2 Milliarden US-Dollar in die Kassen spülen. Bei dem ICO möchte Telegram die Gram getauften Tokens für das geplante Telegram Open Network (TON) verkaufen. Das Interesse ist immens hoch. Entsprechend hoch ist auch die Anzahl an Betrügern, die der Telegram-ICO anlockt.


Laut TechCrunch ist ein Leak der englischen und russischen Version des Whitepapers und der Prospekte für Investoren dafür verantwortlich, dass den Scammern die Tür geöffnet wurde. Das Whitepaper enthält Informationen über den Projektzeitplan sowie die Projektmitglieder. Mehrere Betrüger nutzten diese Informationen, um Fake-Seiten auf die Beine zu stellen, auf der sie die Gram-Token zum Vorverkauf anbaten.

Mit einer dieser Seiten, Gramtoken.io, nahmen die Betreiber innerhalb von einigen Tagen über 5 Millionen US-Dollar ein. Weniger erfolgreich war TON-gram.io – die Seite brachte etwa 70 Leute dazu, insgesamt Ethereum-Token im Wert von mehr als 30.000 US-Dollar an die Betrüger zu überweisen. Der CEO von Telegram, Pawel Durow, hat inzwischen bestätigt, dass sein Unternehmen mit den Seiten nichts zu tun hat.

Fake-Seiten noch am Netz

Es gibt allerdings immer noch Fake-Seiten, die noch erreichbar sind, darunter etwa grampreico.com und tgram.cc. Angeblich werden auch Investitionsmöglichkeiten für den och ausstehenden Telegram-ICO per Mail an potentielle Investoren gepitcht. Auch dabei handelt es sich um Betrugsversuche. Dabei spielt den Scammern natürlich der Hype um den ICO zugute. Aber auch die Tatsache, dass sie sich mit ihren Fake-Seiten hoch in den Google-Suchergebnissen platzieren können, hilft den Betrügern. Nicht umsonst warnen Experten daher vor vorschnellen Beteiligungen an ICOs. Diverse Finanzbehörden raten sogar von einer Beteiligung ab, was aber auch daran liegen könnte, dass es ihnen ein Dorn um Auge ist, dass Unternehmen sich mit ICOs der Regulierung von Investmentrunden entziehen können.

Ziel des Telegram-ICOs ist es, eine anonyme und verschlüsselte Bezahlfunktion zu etablieren. Mit einer Kombination aus zentralisiertem und dezentralen Netzwerk soll eine ausreichende Geschwindigkeit der Transaktionen sichergestellt werden. Über eine API werden auch App-Entwickler und Drittanbieter auf die Bezahlfunktion zugreifen können. Telegram hat sich bereits jetzt als beliebteste Chat-App in der Krypto-Szene etabliert.

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