Seit einiger Zeit bereits laufen die Forschungen an neuen Supercomputern auf Basis der Quantenmechanik auf Hochtouren. Erste Ergebnisse, die etwa das Unternehmen D-Wave-Systems vor einigen Jahren bereits lieferte, wurden von Quantenphysikern mit großer Skepsis gesehen. Das hielt Google zusammen mit der NASA allerdings nicht davon ab 2013 den Quantencomputer von D-Wave-Systems für 15 Millionen Dollar zu kaufen. Nach einer Reihe von Tests und Untersuchungen sowie Weiterentwicklungen wurde nun bekannt, dass der Quantencomputer durchaus funktioniere und millionenfach schneller arbeiten soll als konventionelle Computer.


Quantencomputer - D-Wave Google und NASA
Quantencomputer – D-Wave Google und NASA

Googles Quantencomputer funktioniert

Hartmut Neven von Google leitet die Entwicklungsabteilung des D-Wave Quantencomputers und gab in einem Blogpost der Nachrichtenseite VentureBeat an, dass jüngst festgestellt werden konnte, dass die im Inneren des Quantencomputers schlummernde Technologie bei Probleminstanzen mit fast 1.000 binären Variablen, also sehr komplexen Rechenoperationen, das bisherige Pendant um Längen schlage.

Kein Passwort mehr sicher

Erst im November machten australische Forscher auf sich aufmerksam indem diese mitteilten einen Durchbruch auf dem Gebiet der Quantencomputertechnologie erzielt zu haben. Das Interesse an der Technologie ist groß, schließlich würden Supercomputer viele Sachen beschleunigen. Ein Stichwort ist hier die künstliche Intelligenz. Auch um die geballte Datenflut besser händeln zu können, werden gigantische Rechenleistungen erforderlich vor allem wenn es darum geht nützliche Informationen von Schrott zu trennen. Neben Technologie-Unternehmen und Wissenschaftlern arbeiten auch Geheimdienste und allem voran die NSA an einem leistungsstarken Supercomputer. Schließlich könnten die neuen Supercomputer auch komplizierte Passwörter innerhalb kürzester Zeit knacken. Faszinierend und beängstigend zugleich.


Google erklärt die Quantencomputertechnologie

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