Chinas Energieproduktion basiert weitgehend auf günstiger Kohle. Dies ist aber nicht nur extrem klimaschädlich, sondern beeinträchtigt durch die Luftverschmutzung auch die Lebensqualität der Einwohner. Schon seit längerem investiert die chinesische Regierung daher große Summen in den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Diese sollen auf lange Sicht die Nutzung von Kohle überflüssig machen. Zumindest ein erster kleiner Erfolg scheint sich nun bereits einzustellen. Wie die staatliche chinesische Statistikbehörde berichtet, ist im vergangenen Jahr die Kohleförderung in China um immerhin 2,1 Prozent gesunken – und das obwohl die Wirtschaft des Landes weiter wächst.


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Auch nächstes Jahr soll die Produktion sinken

Während die chinesische Kohleindustrie dies vor allem auf Einmaleffekte zurückführt, bestätigte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua, dass dies durchaus ein politisch gewollter Effekt ist. Schärfere Umweltregulierungen und verstärkte Investitionen in saubere Energien, hätten zu der verminderten Kohleproduktion geführt. Diese Entwicklung soll sich zudem auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Für 2015 wird mit einem weiteren Rückgang der chinesischen Kohleproduktion um rund 2,5 Prozent gerechnet.


Energieeffizienz steigt seit Jahren

China ist aber nicht nur der weltweit größte staatliche Investor in erneuerbare Energien, sondern macht auch Fortschritte bei der Energieeffizienz. Die Treibhausgasemissionen je Einheit des Bruttoinlandprodukts sanken beispielsweise im vergangenen Jahr um 4,8 Prozent. Auch dies ist durch die massiven Investitionen in saubere Energie zu erklären. Dabei handelt es sich aber um ein bereits länger existierendes Phänomen: Zwischen 2005 und 2013 sank der entsprechende Wert sogar um 29 Prozent. China scheint sich also in der Umwelt- und Klimapolitik auf dem richtigen Weg zu befinden.

Quelle: Treehugger

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