Die DARPA beschäftigt sich aktuell mit der Entwicklung von verschiedenen Kameras im Gigapixel Bereich. In der Regel beschäftigt man sich bei der DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) einer Behörde des Verteidigungsministeriums der USA eher mit der Entwicklung von Kampfrobotern oder Kriegsmaschinerie. So zählen unter anderem Projekte wie die Blade Tac Eye Augmented Reality Sonnenbrille, die Kriegsdrohnen steuern soll, zu den Entwicklungen dieses Instituts.


Gigapixel Kamera der DARPA
Gigapixel Kamera der DARPA

Selbstverständlich haben auch die von der DARPA entwickelten Gigapixel Kameras einen tieferen Sinn. Mit diesen Kameras soll unter anderem ein verbesserter Überblick während des Kriegsgeschehens ermöglicht werden. Allerdings könnte eine solche Entwicklung auch für zivile Zwecke von Nutzen sein.


Man will Auflösungen von bis zu 50 Gigapixel erreichen

Bislang hat die DARPA im Rahmen eines größeren Projekts, das den Titel AWARE (Advanced Wide Field of- Vision Architectures for Image Reconstruction and Exploitation) trägt, eine 1,4 Gigapixel Kamera und eine 0,96 Gigapixel Kamera getestet. Die DARPA Forscher hoffen, dass sie zukünftig Geräte entwickeln können, die eine Auflösung zwischen 10 bis zu 50 Gigapixel erreichen. Bereits die jetzt getesteten Kameras mit 1,4 Gigapixel beziehungsweise 0,96 Gigapixel, haben eine viel höhere Auflösung, als sie vom menschlichen Auge wahrgenommen werden kann.

Das Bild entsteht mit Hilfe von bis zu 150 Mikro-Kameras

Die von der DARPA entwickelten Kameras arbeiten mit 100 – 150 Mikro-Kameras, die ein breites Panorama Bild mit der enormen Auflösung erzeugen. Noch hat die Gigapixel Kamera Abmessungen von 2,5 Metern zum Quadrat und eine Tiefe von 20 Zentimetern. Im Rahmen der Weiterentwicklung wird man die Abmessungen noch weiter schrumpfen können und damit weitere Verwendungsmöglichkeiten schaffen können. Solche Kameras könnten dann zukünftig bei UAVs (Drohnen) und Zielfernrohren zum Einsatz kommen. Auch für zivile Zwecke könnte die Technologie in unzähligen Bereichen eingesetzt werden.

Quelle & Bild

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3 Kommentare

  1. GeilesFlittchen

    8. Juli 2012 at 13:56

    Immer wieder werden die unzähligen Einsatzmöglichkeiten erwähnt… die wären z.B???
    Welchen Vorteil hätte denn eine 50GP Kamera für die Zivilbevölkerung, wenn diese Auflösung überhaupt nicht vom Auge wahrgenommen werden kann?

  2. nicki

    8. Juli 2012 at 17:36

    @GeilesFlittchen
    Beispielsweise das Aufnahmen aus größerer Höhe noch detailreicher werden wurden. Wäre für Rettungsdienste und Polizei interessant.

  3. Seeyou

    9. Juli 2012 at 00:16

    „Unzählige Einsatzmöglichkeiten“
    Das ist für mich nur ein weiteres Puzzleteilchen im Rahmen der Überwachung der Bevölkerung. Es reicht nicht mehr nur durch Videokameras, Drohnen,
    RFID-Chips, Handy, Mail, Skype und sonstiges Werkzeug gegeängelt und überwacht zu werden. Alles was militärisch machbar ist, wird auch im zivilen Bereich angewendet.
    Wer überwacht die Demokratie, wenn die Demokratie das Volk überwacht?
    Wovor hat die Demokratie Angst, wenn sie ganze Völker kontrollieren müssen?
    Wie sagte doch Herr Schäuble und auch der jetzige Verteidigungsminister:
    „Die Bundeswehr sollte im Innern des Landes eingesetzt werden können“
    Also, da weiß man doch wohin die Reise geht.
    Aufwachen!!!

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