Microsoft Cybercrime Center
Neues Microsoft „Cybercrime Center“ in Redmond

Heutzutage ist alles digital. Passwörter, Banking und sogar die Daten des Personalausweises. Das die Privatsphäre nicht unangetastet bleibt mehr noch, das Cybercrime ein 500 Milliarden Dollar Business ist, das wissen wir spätestens seit den gestohlenen Master Card oder Playstation Network Daten. Cyberkriminelle sind da draussen unterwegs um persönliche Daten oder halt eben Bankdaten ab zu greifen. Microsoft will gegen diese Kriminellen vorgehen und hat ein spezielles Cybercrime Center in Redmond eröffnet. Wie dieses Cybercrime Center uns Nutzer vor Cyberkriminellen schützen soll, versucht dieser Artikel zu klären.


Cybercrime Center in Redmond von Microsoft

Natürlich sind die meisten Informationen zum neuen Cybercrime Center von Microsoft strikt geheim, doch einige Details kann man von den veröffentlichten Bildern und den Informationen auf der Cybercrime Center Webseite ausmachen. Als grundlegendes Element werden in den Untersuchungen Karten genutzt. Diese zeigen wo sich z.B gestohlene Laptops befinden, von welchen Orten Cyberkriminelle agieren und so weiter. Diese Informationen werden unmittelbar mit internationalen Behörden geteilt, damit diese in ihren Ländern vor Ort eingreifen können. Microsoft nutzt in seinem Center zudem die Software PhotoDNA um gestohlene Fotos ausfindig zu machen und so z.B. Kinderpornoringe  zu sprengen wie zuletzt in den Medien gehört. Interpol arbeitet mit Microsoft zusammen wie auch die NSA, CIA und viele weitere Geheimdienste und Unternehmen auf diesem Planeten.

Wer überwacht Microsoft´s Cybercrime Center?

Die Intention von Microsoft ist klar: Den Nutzer, die Unternehmen, Organisationen und Regierungen besser vor Cyberkriminellen durch die Anwendung der Microsoft Software Tools aus den Research Labs zu schützen, doch erneut stellt sich die Frage: Wer überwacht den Überwacher? Microsoft gibt natürlich keine Antwort auf diese Frage. Das US Unternehmen kann mit dem neuen Cybercrime Center theoretisch auf alle beliebigen Computer der Welt zugreifen, vor allem ungeschützte Heimcomputer, Laptops, Tablets und Smartphones sind eine einfache Beute. Dies geschieht im Sinne der Nutzer, so Microsoft, doch um ehrlich zu sein, ich bin noch nicht so ganz überzeugt von den digitalen Detektiven im neuen Microsoft Cybercrime Center.


3 Top Cybercrime Trends im Blog

Video zeigt die Räume des Cybercrime Center

Quelle: Microsoft

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1 Kommentar

  1. kon

    15. November 2013 at 17:11

    Genau, können einfach so auf alle Computer der Welt zugreifen… Diese Seite wird mehr und mehr lächerlich, hier wird nicht ordentlich recherchiert, noch wird einmal der Kopf angestrengt!

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