Viele Erfindungen sind entstanden, weil jemand ein konkretes Problem hatte – und dieses unbedingt lösen wollte. So ähnlich war es auch bei dem 80-jährigen Walter Fried: Er versuchte eine Tür auszuhängen, wurde dabei aber von einer Schulterverletzung behindert. Als passionierter Handwerker machte er sich sodann gleich daran, ein geeignetes Hilfsmittel zu erfinden. Mit dem von Fried Elements vertriebenen Hilfe-Set lassen sich nun auch schwere Türen, Türen mit Glaseinsatz und Türen mit ungewöhnlichen Maßen problemlos ein- und wieder aushängen.


Das Versprechen des Erfinders: Gequetschte Finger und Füße sollen der Vergangenheit angehören. Als Partner für seine Unternehmensgründung konnte er seinen Sohn Carsten gewinnen. Nun tritt das Familienunternehmen in der Höhle der Löwen auf.

Auch Dagmar Wöhrl kann mit dem praktischen Helfer die Tür ein- und aushängen. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Die Abfluss-Fee dient als großes Vorbild

Ganz neu ist die Sendung für Vater und Sohn von Fried Elements allerdings nicht. Sie haben jede Folge der dritten Staffel verfolgt und waren sich anschließend sicher: Die Höhle ist der richtige Ort um einen Investor zu finden. Ermutigend dürfte in diesem Zusammenhang vor allem der Auftritt von Karl-Heinz Bilz gewesen sein. Der Tüftler und Entwickler landete mit der Abfluss-Fee einen riesigen Erfolg, konnte Ralf Dümmel als Investor gewinnen und gilt inzwischen als erster DHDL-Millionär. Diesem Beispiel wollen nun auch die beiden Tüftler von Fried Elements folgen. Neben dem vereinfachten Ein- und Aushängen bringt das neu entwickelte Hilfeset noch einen weiteren Vorteil mit sich: Die Türen lassen sich damit auch deutlich leichter transportieren.

Ralf Dümmel ist der Favorit der beiden Gründer

Auch Rückenschmerzen können durch die Erfindung im besten Fall also vermieden werden. In der Höhle der Löwen bieten Vater und Sohn nun zehn Prozent der Unternehmensanteile an und verlangen dafür 100.000 Euro. Für die Löwen dürfte vor allem interessant sein, wie gut sich die clevere Neuerfindung bereits verkauft hat. Einen Wunschinvestor haben die beiden Gründer ebenfalls bereits: Wenn sie die Wahl hätten, würden sie sich für Ralf Dümmel entscheiden. Denn dieser verfügt über ein großes Netzwerk an Vertriebspunkten in Baumärkten und ähnlichen Einrichtungen – und hat bereits unter Beweis gestellt, dass er hilfreiche Alltagsprodukte großflächig und erfolgreich auf den Markt bringen kann.


Wie sehen die Verkaufszahlen von Fried Elements aus?

In der Sendung sind es allerdings zunächst Judith Williams und Frank Thelen, die das praktische Hilf-Set von Fried Elements persönlich ausprobieren. Auch Williams verfügt mit ihren Kontakten zum Verkaufsfernsehen potentiell über einen sehr interessanten Vertriebskanal für das junge Unternehmen. Carsten Maschmeyer und Dagmar Wöhrl besitzen allerdings gleichfalls große Erfahrung bei der Vermarktung von Produkten und würden sich somit ebenfalls gut als Investor eignen. Bleibt die Frage, ob die Gründer nicht nur mit einer cleveren Erfindung, sondern auch mit guten Zahlen überzeugen können. Dann dürfte einem Investment nichts im Wege stehen.

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