Die ersten modernen U-Boote wurden in etwa zur gleichen Zeit wie die ersten Flugzeuge entwickelt. Doch während Flugzeuge längst zu einem Massenprodukt geworden sind, blieb der Einsatz von U-Booten bis heute auf spezielle Bereiche beschränkt: So nutzen zwar Militärs, Forscher und spezialisierte Unternehmen in aller Welt die Unterwasserboote, normale Menschen kommen in ihrem Alltag aber nur selten mit ihnen in Berührung. Der Entwickler Graham Hawkes möchte dies aber nun offensichtlich ändern. Mit dem DeepFlight Dragon hat er ein U-Boot entwickelt, das nicht nur rund 120 Meter tief tauchen kann, sondern sich auch von Laien steuern lässt.


Via: Gizmag Credit: Charles Dence/Deepflight.com
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Im Prinzip handelt es sich um eine Unterwasserdrohne

Auf den ersten Blick wirkt das Unterwasserschiff dabei wie eine Mischung aus einem Formel 1 Auto und einer Drohne. Tatsächlich stammt die Idee auch aus der Drohnenforschung. Dort gibt es die Vision, eine Quadrocopterdrohne zu bauen, die in der Lage ist einen Menschen zu transportieren. Momentan scheitert dies aber noch an der zur Verfügung stehenden Technik: Um das Gewicht eines ausgewachsenen Menschen in die Luft zu heben, wird so viel Energie benötigt, dass mit den heute verfügbaren Akkus dann nicht mehr genug Energie zur Verfügung stünde, um nennenswerte Strecken zu fliegen. Hawkes, der sich beruflich mit dem Bau von Spezial-U-Booten beschäftigte, adaptierte die Idee schließlich und übertrug sie auf die Unterwasserwelt.

Die Bedienung kann auch ohne Ausbildung erfolgen

Der Vorteil dabei: Durch die Tragekräfte des Wassers wird deutlich weniger Energie benötigt. Gesteuert werden kann die U-Boot-Drohne dann recht simpel mit einem Hebel für die Höhe und einem Joystick für die horizontale Steuerung. Die Bedienung ist dabei so unkompliziert, dass das U-Boot auch ohne Ausbildung genutzt werden kann. Der Plan ist es daher den DeepFlight Dragon an Yachtbesitzer, Urlaubsressort und Anbieter von Abenteuerreisen zu verkaufen. Privatpersonen, die sich schon immer ihr eigenes U-Boot zulegen wollten, müssen allerdings recht tief in die Tasche greifen: Momentan ist ein Verkaufspreis von 1,5 Millionen Dollar angedacht.


Via: Gizmag

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