Google gehört zu den Vorreitern in Sachen künstliche Intelligenz. Zuletzt sorgte dabei der schlaue Algorithmus Alpha Go für Schlagzeilen, weil er den amtierenden Weltmeister im asiatischen Brettspiel Go schlug. Möglich wurde dies durch die DeepMind-Technologie – einer selbst lernenden künstlichen Intelligenz. Diese wurde von Google allerdings nicht nur entwickelt, um Brettspiele zu gewinnen, sondern soll zukünftig auch ganz praktische Aufgaben erfüllen. Ein Beispiel dafür präsentierte der Konzern nun der Öffentlichkeit: Die künstliche Intelligenz hat die Abläufe in den Rechenzentren von Google optimiert – und dabei bis zu vierzig Prozent des Energiebedarfs für die Kühlung eingespart. Eine Tatsache, die nicht nur Kosten einspart, sondern auch das Klima schont.


Ewiges Leben made by Google

Die künstliche Intelligenz sorgt für eine bessere Klimabilanz

Denn bisher stammen nur rund 35 Prozent der für die Kühlung der Datenserver benötigten Energie aus nachhaltigen Quellen. Der Rest kommt von fossilen Energieträgern, die langfristig das Klima schädigen. Ein effizienteres Energiemanagement kann also helfen, die Klimabilanz des Konzerns enorm zu verbessern. Benötigt werden die Rechenzentren dabei aktuell, um die zahlreichen Dienste anzubieten, die Google aktuell im Angebot hat – von der klassischen Suchmaschine über Google Maps bis hin zu GMail. Alleine im Jahr 2014 benötigte Google dabei rund 4,4 Gigawattstunden an Energie, um die eigenen Server in Betrieb zu halten. Zumindest ein Teil davon kann zukünftig eingespart werden.


Auch Firmenkunden sollen zeitnah von der Technologie profitieren

Die Ansatzmöglichkeiten der künstlichen Intelligenz sind dabei vielfältig. Sie reichen von einer besseren und intelligenteren Auslastung der einzelnen Server bis hin zu einer akkurateren Prognose der Wetterbedingungen. Oder mit anderen Worten: Die künstliche Intelligenz ist besser in der Lage, die natürlichen Wetterschwankungen für die Kühlung der Server zu nutzen. Google plant nun , die künstliche Intelligenz flächendeckend im eigenen Konzern zum Einsatz zu bringen und so weitere Sparpotentiale zu entdecken. Aber auch Firmenkunden sollen in naher Zukunft von der künstlichen Intelligenz profitieren und so den Energieverbrauch senken können.

Via: Google

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