Wolltet ihr schon immer einmal auf der Sprintstrecke gegen Usain Bolt antreten? Auch wer es lieber eine Nummer kleiner mag und als Läufer einfach nur einen persönlichen Rekord ins Visier nehmen möchte, wird in dem BeatBot einen effizienten Trainingspartner finden. Allerdings ist das Gerät nicht für jeden zu haben.


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Der BeatBot nimmt es auch mit Usain Bolt persönlich auf / Foto: Puma

Laufroboter als Gegner auf der Aschenbahn

Gerade wenn es darum geht, neue Streckenrekorde aufzustellen oder für ein Wettrennen zu trainieren, kann ein Trainingspartner sehr hilfreich sein. Ein zweiter, etwa gleich starker Läufer auf der Strecke befeuert den Ehrgeiz und führt oft zu besseren Zeiten als bei Alleinläufen: Doch nicht immer ist ein weiterer Sportler passend zur Stelle. Pumas BeatBot füllt diese Lücke, ein vierrädriger Kasten, der viele praktische Eigenschaften mit sich bringt. Hergestellt wurde der Laufroboter von Pumas Werbeagentur J.Walter Thompson New York unter Mitarbeit eines Roboter-Ingenieurs der NASA und einer Gruppe Studenten des Massachusetts Institutes of Technology.

Die technischen Finessen des BeatBots

Neun Infrarotsensoren halten den BeatBot auf der Strecke, mit ihnen folgt er der aufgemalten Kreidelinie. Zudem besitzt der Roboter einen Arduino Mikrokontroller und einen neunachsigen Beschleunigungsaufnehmer – mit seiner technischen Ausrüstung kann er 100 Steuerungsbewegungen pro Sekunde vollführen. Dazu gibt es eine Smartphone-App, die entweder der Läufer selbst oder sein Trainer bedient. In das Programm wird sowohl die Distanz eingegeben als auch die Laufzeit, die vom menschlichen Gegner möglichst geschlagen werden soll. Danach stellt man den BeatBot an die Startlinie, beim dritten Piepton saust er los. Wer es also mit ihm aufnehmen möchte, startet zeitgleich und kann ihn aufgrund seiner hell leuchtenden LEDs während des Sprints konstant im Auge behalten. An seiner Vorder- und Rückseite ist das Gerät außerdem mit Kameras ausgestattet, um das Rennen bildlich festzuhalten. Wenn der menschliche Läufer zuerst das Ziel erreicht, hat er den angestrebten Rekord geschlagen!


Hier seht ihr den BeatBot in Aktion

Eine schlechte Nachricht gibt es allerdings zum Schluss: Puma scheint überhaupt nicht anzustreben, den BeatBot auf den allgemeinen Markt zu bringen. Ganz im Gegenteil: Es sieht so aus, als ob der Sportartikelhersteller nur eine sehr begrenzte Anzahl dieser Roboter produzieren möchte, um diese dann an ausgewählte gesponsorte Läufer zu vergeben.


Quelle: gizmag.com

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