Bisher gibt es noch keinen funktionierenden Prototypen des ultraschnellen Hyperloop-Zuges. Die Firma Hyperloop One hat allerdings angekündigt, schon im nächsten Jahr einen solchen präsentieren zu wollen. Gleichzeitig hat die Firma dabei bereits damit begonnen, mögliche Einsatzorte für den Hyperloop zu erkunden. So ist in den Vereinigten Staaten eine Verbindung zwischen den Westküstenstädten San Francisco und Los Angeles geplant. Zuletzt wurde zudem eine Konzeptstudie für die Strecke zwischen Stockholm und Helsinki präsentiert. Nun hat die Firma einen neuen Einsatzort ins Visier genommen. Gemeinsam mit den Hafenbehörden in Dubai soll eine Machbarkeitsstudie angefertigt werden, inwieweit der Hyperloop für den Warentransport genutzt werden kann.


Credit: Hyperloop One
Credit: Hyperloop One

Durch den Einsatz des Hyperloop wird weniger Platz im Hafen benötigt

Der Plan sieht dabei vor, die Waren am Hafen nur noch in Empfang zu nehmen und anschließend zu einem weiter im Landesinneren gelegenen Warenhaus zu transportieren. Dort soll dann erst mit der eigentlichen Warenabfertigung begonnen werden. Diese Vorgehensweise hätte zwei Vorteile: Zum einen wird so weniger Platz auf dem eigentlichen Hafengebäude benötigt. Zum anderen könnte durch den Einsatz des Hyperloop der Einsatz von Lastwagen für den Warentransport reduziert werden. Hyperloop One geht dabei davon aus, dass sich die neue Technologie problemlos in die bestehende Infrastruktur in Dubai integrieren lässt. Investiert werden müsste also nur in die eigentlichen Baukosten des Hyperloop.

Auch in Russland soll der Hyperloop zum Warentransport genutzt werden

Die Verantwortlichen bei Hyperloop One sind jedenfalls zuversichtlich, das Projekt in Dubai realisieren zu können. „Wir glauben wirklich daran, dass die heutige Vereinbarung den ersten Schritt hin zum Bau des Hyperloop in Dubai darstellt“, erklärte Shervin Pishevar, einer der Gründer von Hyperloop One. Die Idee, Waren mit dem Hyperloop zu transportieren, existiert dabei allerdings bereits seit einiger Zeit. So kooperiert Hyperloop One beispielsweise auch mit der russischen Staatsbahn RZD und plant den Bau einer Verbindung zwischen dem Hafen von St. Petersburg und der russischen Hauptstadt Moskau.


Via: New Atlas

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