Die Universitäten Halle, Leipzig und Jena haben einen neuen Forschungscluster gegründet, der sich intensiv der gesunden Ernährung widmet. Wie bereits in voran gegangenen Berichten schon mehrfach erläutert, steigt das Durchschnittsgewicht der Deutschen. Dem neuen Zusammenschluss soll unter anderem auch eine gesündere Bratwurst entspringen. Es gilt vermehrt die Gefahren ungesundem Essens anzugehen. Um dem erhöhten Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und Diabetes entgegenzuwirken, arbeiten die Wissenschaftler bereits an drei wichtigen Säulen.


Thüringer Bratwurst
Thüringer Bratwurst Foto: Orf3us CC0 1.0

Der Thüringer Bratwurst geht es an den Kragen

Die Grillsaison beginnt langsam wieder auf Hochtouren zu fahren. Zu dem beliebtesten Grillgut der Deutschen zählt unangefochten die Bratwurst. Das Problem dabei ist der recht hohe Anteil an ungesunden ungesättigten Fettsäuren. Bei einem übermäßigen Konsum steigt das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Ein erster Schwerpunkt soll daher der Entwicklung und Herstellung von traditionellen Lebensmitteln mit veränderter Rezeptur zu teil werden. Die Forscher wollen daher unter anderem die Bratwurst gesünder machen. Dabei werden die tierischen Fette zu einem gewissen Anteil durch pflanzliche Eiweiße oder Ballaststoffe ersetzt. Das klingt im ersten Moment gut. Allerdings sollte auf den Einsatz der Giftpflanze Soja als Ersatzstoff verzichtet werden.


Analyse und Aufklärung

Säule Nummer zwei widmet sich der Erforschung der Zusammenhänge zwischen der Ernährung, genetischen Faktoren und den entsprechenden typischen Erkrankungen.

Punkt Nummer drei auf der Gesundheitsagenda befasst sich mit der Entwicklung und Umsetzung von handfesten Kommunikations- und Bildungskonzepten, die vor allem langfristig greifen und zu einem generell gesünderen Lebens- und Ernährungsstil beitragen sollen.

Neusten Zahlen zufolge leben vor allem in Thüringen und Sachsen-Anhalt besonders viele Kinder mit deutlichem Übergewicht.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt den Uni-Cluster in den ersten drei Jahren mit einem Etat in Höhe von knapp fünf Millionen Euro. Die Förderung selbst stammt aus dem Aktionsplan des Bundes, der wiederum dazu geschaffen wurde den Gesundheitsstatus der Bevölkerung in der nahen Zukunft zu verbessern.

Quelle: Hallespektrum

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