Uralte Viren im Eis vermutet
Uralte Viren im Eis vermutet.

Mit der globalen Erderwärmung und der Eisschmelze ist nicht nur mit einem erhöhten Meeresspiegel zu rechnen, sondern wie es aussieht auch mit uralten Viren, die bislang im Eis eingeschlossen waren. Diese Informationen lassen sich von einer erst kürzlich veröffentlichten Studie im PNAS today entnehmen, die auf jahrelange Forschungsarbeiten rund um das Viren-Eis-Thema aufbaut. Noch haben die Forscher keine tödlichen Viren gefunden, doch dies könnte sich schlagartig ändern. Mehr zum Thema lest ihr in diesem Artikel bei uns auf Trends der Zukunft. 


Uralte Viren könnten freigesetzt werden

Das rapide Schmelzen der enormen Eismassen auf der Erde ist die eine Sache und schon schlimm genug, dass die größten Metropolen unserer Erde wie auch andere küstennahe Bereiche hoch gefährdet sind. Doch es könnte laut Forschern noch schlimmer werden, denn in den riesigen Eismassen sind Viren eingeschlossen und noch längst nicht alle identifiziert. Sprich, es könnte schnell und unerwartet passieren, dass uralte und tödliche Viren die Menschheit befallen. Viren die über eine lange Zeit von über 30.000 Jahren in den Eismassen eingefroren waren.

Unterschiedliche Viren schon gefunden

Ein erster Virus, der in den Eismaßen verborgen lag wurde schon im Jahre 2003 entdeckt. Dabei handelt es sich um den Mollivirus Sibericum, einen kleinen und für den Menschen relativ ungefährlichen Typ. Dennoch geben sich die Forscher, die hauptsächlich in Nord-Russland graben, alles andere als beruhigt, denn in den Eismassen befinden sich sehr wahrscheinlich noch eine Menge anderer gefährlicherer Typen. Erst im letzten Jahr wurde der Pandoraviruses, wie auch der Pithovirus Sibericum entdeckt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis mehr Viren zum Vorschein kommen und einer dabei sein könnte, der der Menschheit nachhaltig beachtliche Probleme bereiten könnte.


Video: The Melting Ice Dokumentarfilm

Quelle: Popsci

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