Es liegt in der Natur der Zukunft, dass sie voller Risiken, aber auch voller Möglichkeiten ist. Ohne Frage gibt es aus der deutschen Sicht heutzutage ein paar Herausforderungen, mit denen vor Jahrzehnten noch niemand gerechnet hat. Dazu zählen globale, existenzielle Themen wie etwa die anhaltende Veränderung des Klimas, die Digitalisierung, die politische Destabilisierung, die wir rund um den Globus beobachten können und die sich ständig zu verbreiten und fortzusetzen scheint.


Anhand dieser Fülle von Probleme fragt man sich schnell: Bedrohen diese Probleme unsere Art zu leben oder bieten sich sogar Chancen, die aus den Herausforderungen erwachsen? Erwarten uns Umwälzungen oder bleibt alles beim Alten? Wie möchte unsere Gesellschaft mit den weiteren, durchaus kontroversen Streitfragen umgehen, die dann noch offen bleiben? Wie gehen wir mit dem Thema Zuwanderung um? All diese Fragen sollen in diesem Beirag einmal angeschnitten werden. Dass es indes nicht möglich ist, sie in der gegebenen Tiefe zu behandeln, ist klar. Es geht eher um eine Gesamtschau der Brennpunkte unserer Gegenwart.


Klimawandel – Wie schädlich wird er?

Zu den am meisten besprochenen Themen unserer Zeit gehört sicherlich der Klimawandel. Bevor allerdings wie üblich die möglichen Folgen zur Sprache kommen und wir die verschiedenen Positionen zu diesem Prozess diskutieren, kehren wir im Artikel zur seiner Wurzel zurück: Was ist der Klimawandel überhaupt? Nun, beim Klimawandel handelt es sich zunächst schlichtweg um die Veränderung des Klimas auf der Erde – hier beschäftigen wir uns allerdings ausschließlich mit der menschengemachten Variante dieses Phänomens.

Nichtsdestotrotz ist darauf hinzuweisen, dass der Klimawandel auch ein natürlicher Prozess ist, der sich im Laufe der Geschichte der Erde immer ereignet hat. Dieser ist auf die Sonneneinstrahlung zurückzuführen und ereignet sich weitgehend unabhängig von den Einflüssen der Menschen. Allerdings sind spätestens seit Beginn der Industrialisierung auch zunehmend Faktoren hinzugetreten, die der Mensch zu verantworten hat.  Die Menschen verursachen eine weitere Erwärmung des Klimas – auch bekannt als Treibhauseffekt. Vor allem Kohlenmonoxid, -dioxid und Methan machen dabei den menschlichen Anteil an dem Prozess aus.

Während die ersten beiden vor allem aus der Verbrennung von fossilen Energieträgern resultieren, die ja gegen Ende des neunzehnten und das gesamte zwanzigste Jahrhundert den Löwenanteil an Energieträgern darstellten, die die Menschen nutzten. Die Verwendung erneuerbarer Energien ist erst seit Anfang der Zweitausenderjahre tatsächlich mehr und mehr in das Bewusstsein der Menschen gerückt. Mehr, als die meisten vermuten würden, ist auch die Landwirtschaft in die Produktion von Treibhausgasen involviert, da sie für einen Großteil des Methausstoßes durch die Massentierhaltung verantwortlich ist. In Fulda soll beispielsweise auch der Verkehr zukunftsfähig gemacht werden – auch er ist einer der großen Mitverantwortlichen am Klimawandel. Der Auftaktveranstaltung zu einem Verkehrsentwicklungsplan (VEP) für die Stadt folgten mehrere Workshops. Nun kümmern sich die beauftragten Planungsbüros um die Auswertung der Informationen und um die Entwicklung einer langfristigen Strategie für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung.

Via: Popsci Copyright: Seddon et al

Industrienationen als Hauptverursacher

Insgesamt also muss man sagen, dass der Großteil der menschengemachten Faktoren durch die westlichen Industriegesellschaften verursacht wurde. Allerdings haben mittlerweile andere Länder längst aufgeholt – China ist dafür ein gutes Beispiel. China hat lange Zeit horrende Umweltschäden in Kauf genommen, um die industrielle Kluft zu Europa und Nordamerika zu schließen.

Unter den Befürwortern der These von einer Existenz des menschlichen Einflusses auf den Klimawandel ist unumstritten, dass er verheerende Folgen nach sich ziehen könnte. Global gesehen führt die erhöhte Temperatur auf unserem Globus dazu, dass die Polarkappen schmelzen, sodass der Meeresspiegel zunehmend steigt – mit gruseligen möglichen Folgen. Denn langfristig könnte es wohl so sein, dass viele Küstenregionen künftig dann unter Wasser liegen würden. Die Folgen sind also so stark, dass sie irgendwann schon vom Weltraum aus zu sehen sein werden, wenn zunehmend Landmassen verschwinden. Im vergangenen Jahrhundert hat sich der Planet zudem um bald ein Grad Celsius erwärmt. Und gleichzeitig gilt: Würde man schon heute mit der Produktion von Treibhausgasen aufhören, so würden die bisher ausgestoßenen trotzdem ausreichen, um die Erde noch weiter aufzuheizen.

Klimapolitik weltweit gespalten

Dabei sind die Zukunftsszenarien unterschiedlich düster, doch die Tatsache, dass sie allesamt in eine pessimistische Richtung schielen, vereint sie definitiv. Bemerkenswert erscheint allerdings die Tatsache, dass mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika ein Klimaskeptiker derzeit der mächtigste Mann der Welt ist. Er ist damit gleichzeitig der Mann, der über die Geschicke einer gewaltigen Industriemaschinerie bestimmt.

Gerade auf Seiten der ultrakonservativen Amerikaner steht er mit dieser recht abenteuerlich anmutenden Sicht nicht alleine da. Dabei muss man allerdings nicht einmal über den Atlantik gehen, um solche Ansichten zu finden – in Deutschland ist derzeit eine Partei sehr erfolgreich in den Bundestag gewählt worden, deren öffentlichkeitswirksamste Persönlichkeiten wie Beatrix von Storch oder Alexander Gauland den Einfluss der Menschen auf den Klimawandel leugnen.

Es mag zwar auf manche Menschen bizarr wirken, dass hier kein Konsens existiert, aber es ist eine Tatsache. So lange es einen gesellschaftlichen Diskurs über die Frage gibt, ob der menschengemachte Klimawandel eine Tatsache ist oder nicht, sind umfangreiche Maßnahmen im Konsens nicht zu erzielen.

Klimawandel wartet nicht auf politische Signale

Dabei wäre es höchste Zeit – denn das vermehrte Auftauchen von dichten Smognebeln, von Naturkatastrophen wie Hurrikans und der Verhandlung von Fahrverboten in vielen deutschen Städten weist mehr als je zuvor darauf hin, dass uns die Folgen des Klimawandels schon jetzt treffen und es vermutlich in Zukunft noch mehr werden.

Digitalisierung – Revolution oder laues Lüftchen?

Ein weiterer Aspekt, der unsere Gegenwart klar und deutlich beeinflusst und mitgestaltet, ist die Digitalisierung. Wer von uns ist heute nicht mit einem internetfähigen Smartphone unterwegs und hat die eine oder andere App, die er oder sie darauf benutzt? Auch die Wirtschaft ist immer stärker digitalisiert und befindet sich mitten in einem Transformationsprozess.

Mittlerweile kaufen viele von uns Kleidung, Bücher und viele andere Dinge regelmäßig über das Internet und müssen somit noch nicht einmal ihre Wohnungen verlassen, um an Konsumgüter zu gelangen. Gleichzeitig nutzen wir Streamingdienste und können Musik so kostenlos und überall genießen, ohne dafür bezahlen zu müssen. Schöne neue Welt also?

Nun, zu leicht lässt sich vergessen, dass spätestens seit den Enthüllungen von Edward Snowden auch die die Schattenseiten der Digitalisierung publik wurden. Somit ist nur ein Aspekt der möglichen Gefahren durch den Missbrauch des Internets benannt. Einmischungen in die politischen Prozesse durch den Hackereingriff anderer Staaten, das Streuen von Fake News oder die Gefahren, die durch die Digitalisierung der Wirtschaft lauern, sind dabei noch gar nicht angesprochen.


Digitalisierung als Chance oder Bürde?

Doch welche Seite überwiegt dabei? Schwer zu sagen. Folgen wir dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, scheint gerade der wirtschaftliche Wandel ausschließlich positive Folgen zu haben, und zwar sowohl für die Industrie als auch für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dabei wird darauf verwiesen, dass insbesondere die sogenannte Industrie 4.0 ein „Motor für Wachstum und Wohlstand“ sein könne. Jüngst fand hierzu ein Fachtag des Bündnisses für Familie statt, der sich mit den Herausforderungen und Chancen dieses Themas auseinandersetzte.

Was aber muss man sich unter diesem Begriff vorstellen? Nun, Industrie 4.0 beschreibt vor allem eine Weiterentwicklung der Wirtschaft. Vertreter des Begriffs argumentieren, dass es sich dabei um die vierte industrielle Revolution handelt. Da Revolutionen im Allgemeinen selten für alle Beteiligten erfreulich ablaufen – man denke etwa an die erste industrielle Revolution – darf man also schon in Zweifel ziehen, ob die vollmundigen Ankündigungen des Bundeswirtschaftsministeriums kritiklos hingenommen werden können.

Dabei hören sich die Vorstellungen wirklich gut an: Mittels modernster Technik sollen industrielle Prozesse weitgehend automatisiert und vernetzt werden, sodass sie sich teilweise sogar selbst überwachen können. Mit Hilfe von 3D-Druckern soll es möglich sein, industriell gefertigte Produkte an die individuellen Bedürfnisse der Kunden anzupassen – und zwar direkt bei ihrer Entstehung.

Gleichzeitig soll durch das Verwenden vollautomatischer Prozesse die Logistik in Unternehmen fehlerfreier und müheloser werden. Bei all dieser Vollautomatisierung, Optimierung und Effizienzsteigerung fragt sich sicherlich der eine oder andere Beobachter, ob mittels dieser revolutionären Veränderungen nicht auch zahlreiche Arbeitsplätze verloren gehen könnten.

Foto: Kuka Robotics Twitter

Nachhaltige Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

Und tatsächlich: Diese Gefahr ist vorhanden und nicht zu unterschätzen. Denn einerseits werden zwar mehr hochqualifizierte Arbeiterinnen und Arbeiter gebraucht, andererseits aber ist es auch eine Tatsache, dass nicht jeder Mensch in der Lage ist, derlei anforderungsreichen Beschäftigungen nachzugehen. Was wird aus allen mittelmäßig und eher schlecht qualifizierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern?

Dies ist eine der Fragen, die die Befürworter der Industrie 4.0 in der Regel mit Aus- und Fortbildungsmaßnahmen beantworten. Ob dies dann auch für alle Beschäftigten so machbar ist, bleibt aber in der Regel offen. Einige Berufsbilder werden durch den Wandel nach und nach verschwinden, dafür aber auch viele neue entstehen. Eine weitere Frage, die in Sachen Industrie 4.0 stellt: Wie sollen insbesondere kleine Unternehmen den Umstieg finanzieren, ohne von den Großkonzernen gnadenlos abgehängt zu werden? Die Maschinen und Geräte, die nötig wären, um einen solchen Umstieg zu ermöglichen, dürften für kleine, familiengeführte Unternehmen oft nur schwer erschwinglich sein.

Abseits der Industrie 4.0-Visionen ist es natürlich lächerlich, die fortschreitende Digitalisierung zu leugnen oder abzulehnen – es handelt sich schließlich um einen längst im Gang befindlichen Prozess. Selbstverständlich profitieren wir alle in einem immensen Maß davon, und zwar überwiegend durch einen enorm gestiegenen Komfort, den wir allesamt vorher nicht für möglich gehalten hätten. Zudem hat das Internet die Kommunikation erheblich erleichtert – mit den sozialen Medien aber auch die Möglichkeit für deren Missbrauch erleichtert.

Veränderungen in der Medienwelt

Ein gutes Beispiel für diese Tatsache sind die Fake News. Dabei werden – manchmal unabsichtlich, manchmal absichtlich, falsche Nachrichten gestreut, die die Menschen etwa in eine politische Richtung treiben sollen. Das Gefährliche dabei: Menschen verbreiten die Fake News im guten Glauben weiter, weil sie sie für bare Münze nehmen. Somit kann der Urheber der Falschmeldungen profitieren – und das, ohne selbst wirklich viel investieren zu müssen.

Fake News können dabei eine große Gefahr darstellen, wenn sie nicht als solche erkannt werden. Deshalb ist es wichtig, genau zu wissen, wie man sie identifizieren kann.

Für die Digitalisierung allgemein gilt: Bei allen Chancen, die sie bietet, muss man sich darüber im Klaren sein, dass sie auch ihre Schattenseiten hat. Lange Zeit hat man diese weitgehend ignoriert – mit weitreichenden Folgen.

Der demographische Wandel und seine Folgen

Deutschland erfährt derzeit einen demographischen Wandel – ein Prozess, welcher der gesamten westlichen Welt widerfährt und dabei keineswegs auf Europa beschränkt ist. Auch in Nordamerika sind Veränderungen in der Struktur der Bevölkerung zu erkennen. Insgesamt lassen sich hier einige Grundtendenzen erkennen.

Einerseits werden in Deutschland immer weniger Kinder geboren – nämlich durchschnittlich pro Frau anderthalb, wo es mindestens zwei sein müssten, um die Bevölkerung in Deutschland konstant zu halten.

Dass die Reproduktion unserer Gesellschaft nicht mehr in den gleichen Bahnen läuft, wie dies in unseren Gefilden früher der Fall gewesen ist, hat mehrere Gründe. Einerseits sind moderne Verhütungsmittel wie die Anti-Baby-Pille auf dem Markt erschienen, die Geschlechtsverkehr ohne Schwangerschaft freilich erheblich erleichtern.

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Generationenvertrag in Gefahr

Hinzu kommt aber, dass Kinder nicht mehr die gleiche überlebenswichtige Bedeutung innehaben. Denn früher war der Nachwuchs unter anderem da, um die Älteren zu versorgen – dies ist heute lediglich im Generationenvertrag der Rente wiederzufinden. Der demographische Wandel wird also aller Wahrscheinlichkeit auf lange Sicht dazu führen, dass unsere Gesellschaft immer älter wird – eine Entwicklung, auf die die Gesellschaft sich einstellen muss.

Denn mit zunehmendem Durchschnittsalter fällt die Zahl der Erwerbstätigen naturgemäß geringer aus. Schon in der Gegenwart kann es passieren, dass die Altersvorsorge von Menschen nicht mehr gewährleistet ist. Nicht allen ist klar, dass zwischen der Höhe der zu erwartenden staatlichen Rente und dem letzten Einkommen oft ein großer Unterschied besteht. Der Umfang dieser Rentenlücke ist von verschiedenen individuellen Kriterien abhängig, unter anderem der Anzahl der Beitragsjahre. Während noch vor einigen Jahren die gesetzliche Rente als sicher galt und auch regelmäßig so benannt wurde, hat man auf Dauer doch erkannt, dass diese Rechnung nicht aufgeht. Um Altersarmut vorzubeugen, fördert der Staat deshalb auf unterschiedliche Weise eine zusätzliche private Altersvorsorge.

Dennoch stellt der gesellschaftliche Wandel die Politik vor Herausforderungen, die diese bislang noch nicht zufriedenstellend hat beantworten können. Es ist möglich, dass die gesetzliche Rente auf Dauer eben auf keinen Fall mehr sicher ist. Dass hierbei die Schere zwischen Arm und Reich einmal mehr auseinandergeht, versteht sich von selbst. Während Menschen mit geringeren Einkommen dann vermutlich gerade so über dem Existenzminimum leben können, werden betuchtere Zeitgenossen die Zeit nach dem Arbeitsalltag entspannter verbringen können.

Besonders bei der letzten Bundestagswahl ist aufgefallen, dass ein zukunftsfähiges Rentenkonzept bei fast allen Parteien nicht wirklich aufzufinden war. Dabei handelt es sich um ein Phänomen, das leider allzu oft auftritt: Probleme, die erst weit in der Zukunft akut zu werden scheinen, verschläft man in der Gegenwart – so war es auch mit dem Klimawandel, der lange Zeit nur als düsteres Versprechen der Zukunft erschien.

Allerdings wird das Problem mit der Rente für manche Menschen durchaus eine existenzielle Dimension erreichen, falls nicht bald Lösungen gefunden werden, die sich für die nächsten Jahrzehnte als tragfähig erweisen.

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Zuwanderung – wie damit umgehen?

Ein weiteres großes Thema, das den Deutschen erst seit der Flüchtlingskrise im Jahre 2015 wirklich bewusstgeworden ist, ist die Frage der Zuwanderung. Erst seit diesem Jahr ist hierzulande wirklich in breitem Umfang deutlich geworden, dass der Wohlstand des Westens sich auf viele Länder der Erde niemals verbreitet hat – und die Globalisierung auch die Folge haben kann, dass Menschen aus armen bis sehr armen Ländern sich auf den Weg machen, um ein besseres Leben zu führen. Eine Weile lang haben sie diese Suche vor allem in Richtung Griechenland unternommen, doch 2015 änderte sich dies, sodass auch hier viele Flüchtlinge ankamen.

Dass das Thema spaltet und gesellschaftlichen Sprengstoff in sich birgt, zeigt die kontroverse und bisweilen feindliche Auseinandersetzung, die um die Flüchtlinge im Anschluss geführt wurde. Während Anhänger der „Refugees welcome“-Bewegung fordern, eine liberale und offene Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik umzusetzen, die vor allem humanistische Motive berücksichtigt, fordern rechte Kräfte einen strengen Umgang in Sachen Asyl.

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Dabei hat das Thema durchaus Folgen für die deutsche Politik insgesamt. Denn es hat sich gezeigt, dass die deutsche Gesellschaft hier scheinbar kaum zu einem Konsens findet und sich in zwei Lager spaltet. Diese Tatsache führt wiederum dazu, dass eigentlich gesetzlich geregelte Fragen wie der Familiennachzug ausgesetzt werden.

Langfristige Lösungsansätze gefragt

Bislang sind vor allem Kriege und wirtschaftliche Gründe die Fluchtursachen. Doch der Klimawandel, den wir schon ausführlich besprochen hatten, wird vermutlich besonders in Afrika noch dafür sorgen, dass vielen Menschen die dortige Existenzgrundlage genommen wird. Denn schon jetzt gibt es dort immense Dürreperioden und Naturkatastrophen, die den Leuten das Dasein erschweren.

Eine Frage, die beim Thema Zuwanderung auch immer wieder auf den Plan tritt: Wie soll die Integration der Menschen ablaufen? Dabei gibt es gleich mehrere, schwierige und zu klärende Fragen. Einerseits ist hier selbstverständlich die Integration in den Arbeitsmarkt zu nennen, die unter Umständen mit entsprechenden Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen einhergeht.

Andererseits ist jedoch auch die kulturelle Integration wichtig, bei der insbesondere die Lehre von Demokratie, Gleichberechtigung und westlichen Werten im Fokus stehen soll. Grundlegend sind natürlich zudem die Deutschkenntnisse, ohne die ein Ankommen, Zurechtfinden und Heimatgefühl für die Geflüchteten kaum denkbar ist.

Die Meisterung der Zuwanderung scheint insgesamt von großer Weitsicht und Detailplanung abzuhängen. Nur so kann die Integration gelingen und erfolgreich sein sowie nachhaltige Erfolge bringen.

Fazit

Alle besprochenen Themen haben eine Gemeinsamkeit: Ihr Meistern hängt davon ab, wie Gesellschaft und Politik mit ihnen umgehen. Welche Routen dabei erfolgsversprechend sind und welche zum Versagen führen, lässt sich natürlich noch nicht abschätzen. Klar ist aber, dass nur eine klare Haltung und entschlossenes Handeln die Herausforderungen der Zukunft überhaupt bewältigen können. Dabei müssen die Akteure immer dynamischer agieren und reagieren – es wird also spannend bleiben.

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