In wenigen Minuten beginnt eine neue Staffel des erfolgreichen TV Formats „Die Höhle der Löwen“ auf Vox. Auch in dieser Runde buhlen junge Unternehmer um die Gunst der Investoren-Jury. Judith Williams, Frank Thelen, Jochen Schweizer, Lencke Steiner und Vural Öger können heute darüber befinden, ob sich Investitionen in Thronjuwel, Tragfix, Kape Skateboards, Heimatgut oder Sixtyone Minutes lohnen.


Die Höhle der Löwen 2015 auf Vox
Die Höhle der Löwen 2015 auf Vox

Die Höhle der Löwen begeistert Millionen TV-Zuschauer

Die Höhle der Löwen hat zum Start der ersten Staffel Millionen Menschen vor die TV Geräte gelockt. Start-ups zählen mittlerweile in vielen Bereichen als Innovationsträger, die dank diverser Crowdfunding-Plattformen wie beispielsweise Kickstarter, Startnext oder Indiegogo direkt durchstarten können, sofern die breite Masse überzeugt werden kann. Mit der neuen Sendung bietet Vox nun ebenfalls eine ziemlich lukrative Möglichkeit von heute auf morgen berühmt zu werden. Dass vor laufenden Kameras jedoch nicht immer alles klappt, zeigten einige Kandidaten der letzten Staffel. Es gilt innerhalb weniger Minuten die eigene Erfindung, das mit Herzblut kreierte Produkt oder die Zukunfts-Vision so überzeugend wie möglich vorzustellen. Gelingt die Präsentation und kann die Jury überzeugt werden, beginnen die Verhandlungen über das Investment und entsprechende Beteiligungen am Unternehmen. Für die Unternehmer aber auch potentiellen Investoren ist so manche Verhandlung ein ziemlich aufregendes Nervenspiel. Diese fünf Start-ups buhlen heute um die Gunst der Löwen

Heimatgut

Heimatgut
Heimatgut: Gesunde Chips aus Wirsing

Aryan Moghaddam (27) und Maurice Fischer (28) haben mit Heimatgut einen veganen, natürlichen und vor allem auch gesunden Snack entwickelt, der aus getrocknetem Wirsing besteht und als Alternative zu den ungesunden Kartoffelchips bereits in mehr als 600 Supermärkten verkauft wird. Mit dem Produkt treffen die jungen Unternehmer den Zahn der Zeit und leisten einen Beitrag in Richtung gesünderer Ernährung. Die Gründer selbst geben jedoch zu, dass die Wirsing-Chips nicht gerade sexy aussehen. Dank vier verschiedener Geschmacksrichtungen und einer ansehnlichen, mit vielen Zusatzinfos versehenen Verpackung, ist die Gesamtkomposition dann doch schon eine runde Sache. Die Wirsing-Chips sind kalorienarm, beinhalten wichtige Proteine und Mineralstoffe, kommen ohne Gluten aus und sind zudem auch noch vegan. Der Erfolg der Chips spricht schließlich für sich. Um in Zukunft noch effektiver produzieren und die stets steigende Nachfrage befriedigen zu können, benötigt Heimatgut frisches Kapital für eine neue Verpackungsmaschine. Die beiden Unternehmer möchten von den Löwen 125.00 Euro haben und bieten dafür fünf Prozent der Firmenanteile. Ob einer der Investoren auf den Zug aufspringt und in Heimatgut investiert, erfahren wir im Laufe des Abends.


Tragfix

Tragfix
DHDL Tragfix via Tragfix.de

Wir alle kennen die Situation, wenn angebrochene Tüten, Säcke oder ähnliches nicht mehr richtig verschlossen werden können und der Inhalt droht feucht zu werden. Mit dem Tragfix hat der leidenschaftliche Handwerker Martin Ecker aus Neufahrn eine Verschluss-, Trage- und Lagervorrichtung entwickelt, die bei angebrochenen und geöffneten Papier- und Plastiksäcken zum Einsatz kommen kann und nicht nur gewährleistet, dass der Inhalt trocken bleibt, sondern auch den Transport wesentlich erleichtert. Die Vorteile des kleinen praktischen Tragegriffs erschließen sich erst so richtig, wenn man diesen auch braucht. Der Transport teilweise ziemlich unhandlicher Säcke kann in der Folge regelmäßig auch Rückenschmerzen verursachen. Mit dem Tragfix kann der Rücken beim Tragen unhandlicher Säcke und Papiertüten jedoch geschont werden. Wie dem aktuellen Teaser von „Die Höhle der Löwen“ entnommen werden kann, zeigt Jochen Schweitzer jedenfalls großes Interesse an dem Tragfix. Der Investor findet das Produkt ziemlich gut, ob der Löwe investiert, wird sich zeigen. Tragfix ist jedenfalls ein recht unscheinbares Produkt. Erst wenn man sich näher mit dem praktischen Helferlein befasst, fällt auf, dass es sich hier um eine geniale Idee handelt. Martin Ecker erhofft sich, dass seine bisher einzigartige Erfindung schon ziemlich bald in den Handel entlassen werden kann um vielen tausenden Menschen den Alltag zu erleichtern. Um die Vision in die Realität zu holen und die Produktion starten zu können benötigt der engagierte Handwerker ein Investment in Höhe von 150.000 Euro und ist bereit dafür sieben Prozent Firmenanteile abzugeben. Die Löwen wittern den Braten und glauben an das Produkt, der Deal an sich scheint ihnen jedoch ein wenig den Appetit zu rauben. Es bleibt spannend ob ein Investment zustande kommt. Der Tragfix ist unter anderem bei Amazon für 19,90 Euro erhältlich.

Thronjuwel

Thronjuwel Spray

Bei Thronjuwel ist der Name Programm. Es handelt sich hierbei um Toilettenspray, welches das Aufsteigen unangenehmer Gerüche nach dem großen Geschäft auf der Toilette vermeiden soll. Cornelia Tanzer aus Köln und Alexander Berges aus Bergisch Gladbach möchten mit ihrem aus ätherischen Ölen bestehendem Produkt üblen Gerüchen aus dem Badezimmer endlich den Gar ausmachen. Thronjuwel hebt sich den Erfindern zufolge ganz klar von konventionellen Toilettensprays ab, da der auf dem Wasser befindliche Schutzfilm dafür sorgt, dass Gerüche gar nicht erst entstehen. Vor dem Toilettengang wird Thronjuwel fix in die Toilette gesprüht. Einfach, praktisch und durchaus genial. Der Mix der ätherischen Ölen ist streng geheim. Die Gründer von Thronjuwel erhoffen sich ein Investment in Höhe von 120.000 Euro und sind gewillt dafür 15 Prozent der Firmenanteile abzugeben. Thronjuwel ist bereits im Handel erhältlich und kann unter anderem bei Amazon erworben werden. Es gilt nun das Produkt auch berühmt zu machen und einen neuen Markt zu erschließen. Dafür benötigen die Unternehmer eine Finanzspritze, allerdings dürfte Thronjuwel auch durch den TV Auftritt allein schon reges Interesse bei den TV Zuschauern wecken.

Sixtyone Minutes

Sixtyone Minutes

Sixtyone Minutes ist ein persönlicher Assistent für Smartphone-Nutzer, der eine Zeitstunde effektiver gestalten und den Alltag erleichtern soll. Über das Tool kann man sämtliche Buchungen innerhalb kürzester Zeit durchführen. So kümmert sich „>Sixtyone Minutes unter anderem um einen Babysitter, der kurzfristig einspringen soll oder organisiert einen Flug, eine Putzkraft und vieles mehr. Der persönliche Assistent erstellt nach jeder einzelnen Anfrage ein transparentes Angebot. Stimmen die Konditionen mit den eigenen Vorstellungen überein, wird der Auftrag erledigt. Monique Hoell und Michael Gnamm aus Berlin erhoffen sich ein Investment in Höhe von 200.000 Euro und sind bereit in der Höhle der Löwen alles zu geben und bieten eine Beteiligung an der bereits bestehenden GmbH in Höhe von 10 Prozent an. Die Löwen rund um Frank Thelen sind zunächst nicht gänzlich von dem Konzept überzeugt und sehen noch einige Schwächen. Ob ein Investor zuschlägt, bleibt abzuwarten.

Kape Skateboards

KAPE SKATEBOARDS

Skateboards gibt es schon eine ganze Weile und laufen Gefahr von den trendigen und ebenfalls aus der USA kommenden Longboards abgelöst zu werden. Peter Karacsonyi möchte mit seinen 22 Jahren jedoch zeigen, dass man mit guter Qualität, einer weisen Materialwahl und mit viel Liebe zur Handarbeit auch Skateboards erschaffen kann, die eine Ewigkeit halten, über tolle Fahreigenschaften verfügen, schick aussehen und daher wieder Lust zum Fahren bereiten. Der 22 jährige Österreicher hat sich das Ziel gesteckt die besten Skateboards der Welt zu bauen. Das ist sportlich! Dem Unternehmer zufolge ist es nicht nachvollziehbar warum sich die Materialeigenschaften und auch die stetig aus sieben Schichten bestehenden Decks seit 30 Jahren nicht verändert haben. Die großen Hersteller haben sich alle auf ein gewisses Design eingeschossen. Für Peter Karacsonyi war das Anreiz genug in der heimischen Garage an neuen Boards zu tüfteln und dabei Materialien wie Ahorn, Bambus, Glasfaser und Carbon zu verwenden. Die Skateboards und die Decks bekommen dabei neue Materialeigenschaften, die sich positiv auf das Handling und auch die Lebensdauer der Boards auswirken. Im Laufe der Entwicklungen war das Unternehmen Kape Skateboards gedanklich geboren. Peter Karacsonyic betritt heute Abend ebenfalls die Höhle der Löwen und hofft auf eine Finanzspritze in Höhe von 60.000 Euro um das Unternehmen final gründen und die Produktion ausweiten zu können. Dafür bietet der Jungunternehmer 20 Prozent seiner zukünftigen Firmenanteile. Dass Frank Thelen von den Boards angetan ist verwundert nicht, da es sich der quirlige Unternehmer auch in der letzten Staffel schon nicht nehmen ließ sich nahezu ungehemmt auf interessante Produkte „draufzustürzen“. Ob der Löwe mit in das Geschäft der Skateboards einsteigt, erfahren wir in wenigen Minuten.

Meine Spielzeugkiste und Zuckerzahn im Rückblick

Die heutige Startsendung von „Die Höhle der Löwen“ 2015 gewährt auch einen Einblick in die Entwicklung von Startups, die sich bereits im letzten Jahr in die Höhle der Löwen wagten. Unter anderem wird der Werdegang von „Meine Spielzeugkiste“ aufgezeigt. Auf der Plattform kann man im Rahmen diverser Abonnements Spielzeug für Kinder leihen und auch tauschen. Der Vorteil dabei ist, dass immer nur aktuelles Spielzeug verfügbar ist, was die Kinder altersgemäß interessiert und auch anspricht. Altes Spielzeug muss nicht auf den Boden verbannt werden. Das Unternehmen hat sich in dem letzten Jahr prächtig entwickelt und verzeichnet täglich wachsende Nutzerzahlen. Das Team von Zuckerzahn hat ebenfalls im letzten Jahr teilgenommen und findet auch in der heutigen Sendung Erwähnung im Rahmen eines Jahresrückblicks.

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