Spektakuläre Hacker-Angriffe sorgten in den letzten Jahren immer wieder für internationale Schlagzeilen. Erst im letzten Jahr wurde der japanische Konzern Sony attackiert und musste eingestehen, dass dabei zahlreiche vertrauliche Dokumente und sensible Daten verloren gingen. Insgesamt betrachtet geht die Zahl der Datenlecks, die auf eine anfällige Software zurückführen lassen, aber zurück. Dies zumindest ist das Ergebnis einer Studie des IT-Sicherheitsunternehmens Kaspersky Lab und des Instituts B2B International. Dafür rückt allerdings ein neues Problem in den Vordergrund: Versehentliche Datenverluste durch unaufmerksame Mitarbeiter.


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IT-Sicherheit als Problem erkannt

Den Ergebnissen der Untersuchung zufolge ist das Problembewusstsein der Unternehmen gegenüber Software-Anfälligkeiten in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die zunehmenden Investitionen in IT-Sicherheit scheinen sich demnach auch langsam auszuzahlen. Zumindest ist die Zahl der auf diese Weise geklauten Datensätze und Betriebsinformationen rückläufig. Dennoch berichteten immerhin 27 Prozent der Unternehmen, dass sie in den letzten zwölf Monaten einen Datenverlust aufgrund interner IT-Probleme zu erleiden hatten. Die Gründe dafür sind aber recht vielseitig.


So gaben immerhin 29 Prozent der befragten Unternehmen an, dass es im vergangenen Jahr zu einem Datenleck kam, weil Mitarbeiter versehentlich vertrauliche Informationen veröffentlichten oder weitergaben. Immerhin 26 Prozent der Firmen erwähnten zudem, dass Mitarbeiter unterwegs mobile Geräte mit sensiblen Daten und Informationen verloren hätten. Dabei ist aber natürlich zu beachten, dass in diesen Fällen oftmals nicht klar ist, wer letztlich wirklich in den Besitz der Daten gelangte und ob diese missbräuchlich weiterverwendet wurden.

Software ist gegen versehentliche Lecks machtlos

Dennoch scheint es für die Unternehmen angeraten zu sein, ihre Mitarbeiter für die Problematik der versehentlichen Datenlecks zu sensibilisieren. Denn die beste IT-Sicherheitsinfrastruktur ist nutzlos, wenn die eigentliche Gefahr von innen kommt. Nicht erfasst in diesen Zahlen sind im Übrigen die Fälle, in denen Mitarbeiter bewusst und verbotenerweise vertrauliche Informationen weitergaben oder sogar verkauften.

Quelle: Gadget

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