Die Unternehmen Eelume, Kongsberg Maritime und Statoil haben gemeinsam an einer Roboter-Schlange gearbeitet, die in Zukunft Unterwasserkabel inspizieren und andere unter der Wasseroberfläche anfallende Arbeiten übernehmen soll. Der schlangenartige Körper ist recht vorteilhaft. So kann sich der, wie ein echtes Reptil aussehende, Roboter frei im Wasser bewegen, um Rohre winden und auch Hindernisse umschwimmen.


schlangenroboter

Schlangenroboter soll teure Wartungsschiffe ersetzen

Die Robo-Schlange kann bereits käuflich erworben werden und soll schon bald bei Offshore-Windparks und Ölplattformen zum Einsatz kommen und Taucher überall da ersetzen, wo Routinewartungen aufgrund widriger Bedingungen echt gefährlich werden können. Wie die Hersteller per Pressemitteilung verlauten ließen, eignet sich der Roboter für die Einstellung von Ventilen, Inspektionen und Reinigungen. Gezeigt werden zwei Schlangen im Prototypen-Stadium. Das eine Robo-Reptil sieht aus wie eine echte Schlange und bewegt sich auch genauso natürlich. Die andere Schlange hat am hinteren Ende noch zwei Propeller, die noch weitere Manöver ermöglichen. Der Vorteil der zweiten Version wird ebenfalls im Clip gezeigt. So kann sich die Schlange geschickt durch ein Konstrukt aus Rohren schlängeln und diesem nicht nur ausweichen, sondern auch durch die Hindernisse Stabilität gewinnen.


schlangenroboter-2

Statoil möchte den Roboter dauerhaft als Wartungseinheit installieren. Damit spart der börsennotierte Öl- und Gaskonzern mit Sitz in Stavanger die Bestellung eines Schiffs mit Tauchern, die einfache Inspektionsarbeiten durchführen. In absehbarere Zeit soll die Robo-Schlange, die auch einem Science Fiction-Film entsprungen sein könnte, noch eine Zange als Greifwerkzeug erhalten. Das Funktionsspektrum ist dann ausreichend genug um auch kostspieligere Großschiffe zu ersetzen, die sonst bei Routineeinsätze gerufen würden.

Schlangenroboter in Aktion

Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.