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Dieses Gadget macht aus dem Smartphone einen 3D-Drucker

3D-Drucker haben eine Rolle in vielen wichtigen Entwicklungen in letzter Zeit gespielt. Für den Heimgebrauch sind sie jedoch bisher nur bedingt geeignet. Sie sind groß, klobig und relativ teuer. Ein Startup aus San Francisco hat nun einen 3D-Drucker für das Smartphone veröffentlicht – für unter 100 US-Dollar.

Bild: OLO

Bild: OLO

Licht des Smartphone-Bildschirms härtet das Harz

Das Gerät hört auf den Namen OLO und wird durch eine Kickstarter-Kampagne finanziert, die ihr Finanzierungsziel von 80.000 US-Dollar mit einer Gesamtsumme von 650.000 Dollar schon um ein vielfaches überstiegen hat. Der OLOÔÇô3D-Drucker erlaubt es den Nutzern, dreidimensionale Gegenstände mit Hilfe von Licht von ihrem Smartphone-Bildschirm zu drucken. Das Design kann unter Vorlagen aus einer bereits existierenden 3D-Design-Plattform auswählen, die mit der speziell entwickelten OLO-App kompatibel ist. Als Material kommt ein Photopolymer-Harz zum Einsatz, das unter dem weißen Licht des Smartphone-Bildschirms aushärtet. Das Licht führt zu einer Reaktion des Harzes und lässt diesen aushärten.

Günstiger 3D-Drucker fürs Smartphone

Das Startup möchte OLO in Zukunft mit sozialen Features ausstatten. Sie sollen so ihre Designs und Fotos der fertigen Produkte miteinander teilen können.

Vier AA-Batterien reichen aus, um den OLO-Drucker mit Energie für insgesamt 100 Drucke zu versorgen. Wie lange ein einzelner Druck dauern wird, ist noch nicht bekannt. Die Geräuschentwicklung hält sich in Grenzen, tatsächlich beschreiben die Macher den Drucker als ÔÇťnahezu lautlosÔÇŁ. Das Gerät ist mit nahezu jedem Smartphone kompatibel.

Das Team arbeitet seit zwei Jahren an dem Drucker und hofft, sowohl Einsteiger in den 3D-Druck als auch professionelle Nutzer anzusprechen. Der Drucker selber ist beeindruckend einfach aufgebaut. Er besteht aus sieben Plastikteilen, einem Motor, einem Chip und 4 AA-Batterien. Der Preis soll letztlich bei 99 US-Dollar liegen.

Da OLO sich noch immer in der Funding-Phase befindet, ist noch nicht sicher, ob das Gerät jemals in den Verkauf gehen wird. Dank des Erfolgs der Kickstarter-Kampagne stehen die Chancen jedoch gut, dass Smartphone-Nutzer bald Zugriff auf einen günstigen 3D-Drucker haben.

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