Das neue MacBook ist so beliebt, dass es auch weiterhin Nachschubprobleme gibt. Aber dennoch ist es nicht fehlerlos. Eine der größten Innovationen des neuen MacBooks, die gleichzeitig aber auch der größte Kritikpunkt für viele ist, ist die Ausstattung des Notebooks mit Ports. Apple hat zu Gunsten der Abmessungen beim MacBook weitestgehend auf Anschlussmöglichkeiten verzichtet. Lediglich ein einzelner USB-C-Port steht zur Verfügung. Über dieses muss das MacBook auch geladen werden. Für viele Nutzer ein Ärgernis, schließlich ist es so nicht mehr möglich, ohne einen USB-C-Hub mehrere Peripheriegeräte an das MacBook anzuschließen. Ein Kickstarter-Projekt möchte nun Abhilfe schaffen.


infiniteusb

USB-Geräte im Kettenbetrieb

InfiniteUSB heißt das Projekt, das bereits seit einem Monat eine Kampagne bei Kickstarter laufen und das Investment-Ziel bereits erreicht hat. Die Idee ist simpel: Mit einem Stecker, der sowohl ein männliches als auch ein weibliches Element enthält, lassen sich USB-Geräte an einem Port im Kettenbetrieb betreiben. So ist es möglich, ohne einen zusätzlichen Adapter mehrere Geräte an einen Port anzuschließen.


Begonnen hat die Idee mit einem traditionellen USB-A-Anschluss, aber die Macher von InfiniteUSB haben sich schnell an die Begebenheiten angepasst und auch dementsprechende USB-C-Kabel ins Programm genommen. Diese sind besonders interessant, da sie einen der Hauptkritikpunkte des neuen MacBook nahezu negieren.

Natürlich benötigen mehrere USB-Geräte auch mehr Energie. Besonders am MacBook ist das allerdings kein Problem, da der USB-C-Port bis zu 100 Watt ausgeben kann (im Gegensatz zu den 10 Watt des USB-A-Ports). Am MacBook selber kann dieser Wert aufgrund des Akkus nicht erreicht werden, aber dennoch sollten mehrere Geräte an dem Port für Apples Notebook kein Problem darstellen.

Momentan kostet InfiniteUSB 18 US-Dollar pro Kabel. Nachdem das Projekt 200 Exemplare verkauft hat, wird der Preis auf 22 Dollar ansteigen. Das Kabel ist in vielen unterschiedlichen Farben erhältlich. Die Kickstarter-Kampagne endet in ein paar Tagen, und die fertigen Kabel sollen dann im Juni oder Juli versandt werden.

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