Drohnen sind längst nicht mehr nur militärischen Kampf- und Aufklärungs-Geräte. Auch im zivilen Bereich werden sie fleißig genutzt. Sie ermöglichen interessante Fotoaufnahmen und sollen in Zukunft Pakete ausliefern oder Menschenleben retten. Oder aber sie werden einfach nur als Freizeitgerät genutzt. Aber mit dem zivilen Einsatz wird auch Missbrauch möglich. So wurde erst diese Woche in den USA eine Drohne sichergestellt, mit der versucht wurde, Drogen, Sägeblätter, und ein Mobiltelefon in ein Gefängnis in den USA zu schmuggeln. Die Firma Dedrone möchte solchem Missbrauch mit ihrem Drohnen-Warnsystem vorbeugen.


Foto: Dedrone (Sphäre), iStock.com/ErikdeGraaf (Photo), alik/Shutterstock.com (Drone)
Foto: Dedrone (Sphäre), iStock.com/ErikdeGraaf (Photo), alik/Shutterstock.com (Drone)

DroneTracker bietet Schutz vor zivilen Drohnen

Laut der Venture-Capital-Gesellschaft KPCB sollen im laufenden Jahr 4,3 Millionen Drohnen weltweit über den Ladentisch gehen. Das reicht vom Spielzeug bis hin zu hochgerüsteten High-Tech-Geräten. Die hohe Zahl an Drohnen, die sich im Umlauf, sorgt für Probleme nicht nur im Bereich Sicherheit öffentlicher Gebäude oder Sicherheitseinrichtungen, sondern auch rund um die Privatsphäre von Staatsmännern oder Privatpersonen. Um für ein wenig mehr Sicherheit zu sorgen, hat die Firma Dedrone ein Drohnen-Warnsystem entwickelt, das aktuell erheblich weiterentwickelt wurde.

Weil Drohnen sich in ihren Formen, Größen und Flugmechanismen stark unterscheiden, ist es wichtig, viele Faktoren zu beachten, um sie zuverlässig zu erkennen. Mit der neuesten Version des DroneTrackers hilft Dedrone Organisationen und Individuen in der bisher effektivsten Art und Weise dabei, ihre Sicherheit und Privatsphäre zu schützen”, erklärt Jörg Lamprecht, Geschäftsführer und Mitgründer von Dedrone.


Verbesserungen für höhere Effizienz

DroneTracker greift auf ein System empfindlicher optischer und akkustischen Sensoren zurück. Diese erkennen Drohne anhand ihrer Geräusche, ihrer Form und ihres Bewegungsmusters in Echtzeit. Mit der neuen Version wurde das System mit neuer Soft- und Hardware ausgestattet und funktioniert nun noch effizienter. Unter anderem gehört nun eine industrielle HD-Kamera, die bei einem Alarm Videos zur Beweissicherung speichert. Das System ist nun noch besser in der Lage, Drohnen zu erkennen und kann effizienter und einfacher in bestehende Sicherheitssysteme integriert werden.

Foto: Dedrone
Foto: Dedrone

Wird eine Drohne erkannt, so wird auf verschiedenen Kanälen ein Alarm an die zuständigen Sicherheitskräfte gesendet, damit diese entsprechend reagieren können. Ein automatischer Abschuss der Drohnen ist nicht vorgesehen und wäre rechtlich zumindest in Deutschland auch hochproblematisch.

Die Firma Dedrone gibt es seit 2014. Sie hat sich darauf spezialisiert, Industrieunternehmen, Botschaften, Regierungsgebäuden, Gefängnissen und privaten Anwesen vor zivilen Drohnen zu schützen. Durch die Weiterentwicklung ist das System in der Lage, die schwierige Aufgabe der Drohnenerkennung noch besser und mit höherer Trefferquote durchzuführen.

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