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Droppler: Dieses Gerät hört den Wasserverbrauch

Der erste Schritt, um Wasser zu sparen, ist es, den eigenen Wasserverbrauch zu analysieren. Nur wer belastbare Zahlen zur Hand hat, kann effektive Maßnahmen entwickeln und deren Erfolg überwachen. Es gibt daher bereits eine ganze Anzahl an smarten Geräten, die den Wasserverbrauch messen sollen. Beispielsweise den smarten Wasserzähler FLUID oder den intelligenten Duschkopf HydraO, der vor übermäßigem Wasserverbrauch warnt. Die Idee hinter dem nun entwickelten vernetzten Wasserzähler Droppler ist also nicht wirklich neu. Ausgesprochen innovativ ist aber die dabei genutzte Technik. Denn der Droppler muss nicht aufwendig an der Wasserleitung installiert werden, sondern kann den Verbrauch von Wasser anhand der charakteristischen Geräusche erkennen.

Eine LED-Anzeige visualisiert das selbst gesetzte Tageslimit

Was auf den ersten Blick ziemlich abgefahren klingt, basiert im wesentlichen auf einer ähnlichen Technik wie auch der Musikidentifikationsdienst Shazam. Nur dass der Droppler keine Lieder und Melodien erkennt, sondern das typische Geräusch eines laufenden Wasserhahns. Anhand dieser Daten errechnet er dann den aktuellen Wasserverbrauch. Dieser wird auch optisch mit Hilfe einer LED-Anzeige angezeigt – und zwar in Form eines herunterlaufenden Lichtstrahls. Dabei kann der Nutzer für jeden Tag ein Wasserlimit setzen und bekommt dann visualisiert, wie viel Wasser ihm noch innerhalb dieser Zielsetzung verbleibt. Genauere Daten erhält er zudem auf seiner Smartphone-App. Dort kann er auch weitere hilfreiche Informationen abrufen – ganz wie bei anderen smarten Wasserzählern auch.

Die Modulbauweise sorgt für vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Einen besonderen Gag stellt zudem die modulare Bauweise des Dropplers dar. Dieser lässt sich ganz einfach in seine Einzelteile zerlegen. Dies kann beispielsweise hilfreich sein, um einzelne Teile zu ersetzen oder upzugraden. In diesem konkreten Fall kann die Modularbauweise aber auch dazu genutzt werden, um aus dem Wasserzähler eine Musikbox oder eine Kamera zu machen. Die Finanzierung der Produktion erfolgt dabei aktuell per Crowdfunding. Auf der Plattform Indiegogo kann der Droppler – inklusive der für Kamera und Box benötigten Einzelteile – für 119 Dollar vorbestellt werden.

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