Klarnamenzwang, Datenhandel und Kommerz: Soziale Netzwerke entpuppen sich heutzutage schon nach kurzem Hingucken als eher unsozial, es dreht sich im Grunde alles nur ums Geld. Wer sich dort hineinbegibt, stimmt im selben Augenblick zu, dass zumindest Teile seines Lebens verhökert werden. Human Connection will die Sache ganz anders aufziehen und ein Netzwerk gestalten, das seinen Usern wirklich dient.


Human Connection wird – vielleicht – das soziale Netzwerk der Zukunft

Ein digitaler Raum, der Menschen aktiviert und ihnen Mut macht

HC-Initiator Dennis Hack arbeitet bereits seit Jahren daran, diesen Traum zu verwirklichen: das soziale Netzwerk der Zukunft zu erstellen, einen digitalen Raum, auf den Konzerne keinen Zugriff haben, und der dabei mitwirken soll, unsere Lebenswirklichkeit ein gutes Stück zu verbessern. Das gemeinnützige Projekt muss allein von Spenden leben, dafür werden jetzt, in der fortgeschrittenen Aufbauphase, bereits Förderer und aktive Botschafter gesucht. Es gibt keinerlei Gewinnerzielungsabsicht, doch der Aufbau und der Betrieb des gemeinnützigen Netzwerks verschlingt natürlich Geld, und das nicht zu knapp. Programmierer müssen bezahlt, Marketing, Buchhaltung und Datenschutz wollen gesichert werden. Als Gegenleistung erhalten wir hoffentlich demnächst einen digitalen Raum, der die Menschen aktiviert und ihnen Mut macht.

Was du siehst, bestimmst du selbst – und kein Algorithmus!

Die Fragmentierung des Wissens gehört zu den derzeitigen Problemen im World Wide Web, überall erhalten wir nur Teilinfos – ein Gesamtbild ist schwer zu erhaschen. Human Connection will dem entgegenwirken, durch breite Vernetzung zusammengehörender Informationen unter 16 Oberthemen, inklusive der Möglichkeit, eigene Sensibilitätsfilter und Blacklists zu erstellen. So bestimmt nicht mehr der übermächtige Algorithmus darüber, was du siehst und wofür du dich zu interessieren hast, sondern nur du allein. Werbung ist ausgeschlossen, im Rahmen der Meinungsfreiheit sollen keine Themen unterdrückt oder in der Reichweite gemindert werden. Jeder hat die Wahl, sich mit einem bestimmten Themenfeld intensiver zu beschäftigen, an Pro- und Contra-Diskussionen teilzunehmen oder außerhalb des digitalen Raums selbst aktiv zu werden.


In diesem Video stellt Human Connection sich selbst vor

Der Action-Button als zentraler Bestandteil des Netzwerks

Vor allem der letztgenannte Punkt ist den Betreibern sehr wichtig, dafür steht der integrierte Action-Button: Wer diesen virtuellen Knopf drückt, erhält Vorschläge, wie er eine bestimmte Situation verbessern kann. Vielleicht möchtest du einer Organisation Geld spenden oder dich in ein bestimmtes Projekt aktiv einbringen? Die Überschwemmung mit Informationen schürt schnell Unsicherheiten und Ängste, doch wer die Chance erhält, sich selbst einzubringen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, der fasst neuen Mut. Übrigens bist du unter einem selbst gewählten Alias-Namen im Netzwerk unterwegs, zum Schutz für dich und deine Privatsphäre.

Nun zu den nackten Zahlen: Dennis Hack schätzt, dass Human Connection ein Spendenvolumen von mindestens 20.000 Euro pro Monat benötigt, um von Anfang an ein funktionierendes System bereitzustellen, das mit den ganz Großen im Geschäft konkurrieren kann: Willst auch du das soziale Netzwerk der Zukunft mit aus der Taufe heben?

Hier findet ihr für weitere aktuelle Informationen den Videokanal von Human Connection.

Quelle: humanconnection.org

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1 Kommentar

  1. eisvogel

    20. November 2017 at 09:45

    Ein freies soziales Netzwerk klingt gut, aber …
    so was wird die Netzkriminalität anlocken,
    wie will man da kriminelle Machenschaften unterbinden, wenn jeder machen kann was er will?
    Ist das dann auch nur eine Art Darknet?

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