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Elektroautos: Audi Q6 E-Tron mit 500 km Reichweite für 2018 geplant

Audi möchte 2018 einen neuen Stromer auf den Markt bringen. Bei dem geplanten Q6 handelt es sich um einen schicken SUV, der in Brüssel gefertigt werden soll und mit einer vollen Batterie bis zu 500 km schafft. Nach dem Release des Elektroflitzers für die Stadt, möchte Audi dann unter anderem mit dem Tesla X konkurrieren.

Audi Q6 E-Tron Konzept via Audi

Audi Q6 E-Tron Konzept via Audi

Neuer E-Tron mit solider Reichweite

Vor etwas mehr als einer Woche hat der neue Audi H-Tron für Schlagzeilen gesorgt. Hierbei handelt es sich ebenfalls um einen Elektro-Audi, der allerdings den Strom durch eine Brennstoffzelle generiert. Eine Batterie sucht man bei diesem Gefährt vergebens. Der Vorteil ist, dass der H-Tron in vier Minuten wieder mit Wasserstoff vollgetankt ist und weiter fahren kann. Der Nachteil ist jedoch die noch ziemlich schwache Infrastruktur von Wasserstofftankstellen. Strom gibt es dabei schon fasst um jede Ecke.

Bereits im letzten Jahr hat Audi im Rahmen der IAA in Frankfurt das neue Q6 E-Tron Konzept vorgestellt, nun habe der Konzern auch grünes Licht für die Produktion gegeben. Der Q6 E-Tron wird vermutlich etwas größer als der Q5 und kleiner als der Q7. Die Studie verfügt über insgesamt drei Elektromotoren. Zwei befinden sich an der Hinterachse und ein Motor werkelt an der Vorderachse. Ob die 2018 auf den Markt kommenden Modelle ebenfalls mit drei Motoren ausgetsattet werden, bleibt abzuwarten.

Der Markt der Elektroautos ist in Deutschland noch recht überschaubar. In Japan ist man da beispielsweise schon weiter, die Produktionsmengen nahmen bereits exponentiell zu. Dennoch wird in Deutschland an das Regierungsziel geglaubt, dass bis 2020 eine Million Elektroautos zugelassen werden. Die Autohersteller greifen teilweise bereits in die Trickkiste um das Stromfahren noch lukrativer zu gestalten. So lässt VW beispielsweise mit dem Elektro-Bulli 2017 ein wahres Kultauto wieder hochleben. Parallel zu den neuen Elektroautos wird sich in der nahen Zukunft auch die Infrastruktur der Lademöglichkeiten deutlich verbessern. Die Idee geht dahin, dass jeder Haushalt Anbieter einer Elektro-Lademöglichkeit werden kann und damit Teil einer Crowd wird. Das Energiestartup ENIO verfolgt dabei ein recht spannendes Konzept.

E-Bikes liegen voll im Trend

Bisher profitiert jedoch nur einer so richtig von Fahrzeugen, die mit Elektromotoren angetrieben werden, nämlich die Fahrradindustrie. Aktuellen Zahlen zufolge sind bereits 2,1 Millionen Fahrräder mit Elektroantrieb auf den Deutschen Straßen unterwegs. Der Trend nimmt weiterhin zu. Mittlerweile gibt es bereits in jedem Segment, also auch im Mountain-Bike- sowie Kinderfahrrad- und Lastenfahrrad-Bereich, Vertreter mit einem Zusatzmotor. In Zukunft soll jedes dritte neu verkaufte Fahrrad ein E-Bike sein. Weltmarktführer im Bereich der Antriebstechnik ist Bosch. Der Experte schätzt, dass sich die Verkäufe der E-Bikes bis 2023 verdreifachen werden.

Das Problem bei den Elektroautos ist nach wie vor der recht happige Preis. So kosten auch Kleinwagen noch um die 30.000 Euro. Der Verbraucher ist noch nicht bereit 5.000 Euro und mehr auszugeben um einen Stromer fahren zu können. Die Relation bei den Fahrrädern ist allerdings ähnlich. Ein durchschnittliches E-Bike schlägt auch mit 1.500 Euro zu Buche. Es gibt Erzeugnisse die günstiger sind, da sollte man jedoch vor allem beim Kauf auf die Garantie der Akkus achten. Bereits bei diesem Punkt trennt sich oftmals die Spreu vom Weizen. Trotz der größeren Preisspanne im Hinblick auf normale Fahrräder, greifen immer mehr Menschen zu den Bikes mit Zusatzmotor.

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