So richtig ist die Elektromobilität noch nicht in Fahrt gekommen. Die Automobilbauer bemühen sich Fahrzeuge zu entwickeln, die über eine zufriedenstellende Reichweite verfügen und auch den Geldbeutel nicht allzu sehr sprengen. Bis 2020 möchte die Bundesregierung eine Million Elektroautos auf den deutschen Straßen fahren sehen. Bisher wurden allerdings nur knapp 30.000 E-Flitzer in Deutschland zugelassen. Es muss in den nächsten Jahren also noch einiges passieren. Um einmal ein Gefühl für das elektrische Fahren zu bekommen, kann man beim Carsharing-Anbieter um die Ecke günstig und grün fahren. Immer mehr Carsharing-Plattformen setzen auf Null-Emissionen-Fahrzeuge im Fuhrpark.


Tesla Motors - Elektroautos
Tesla Motors – Elektroautos

Elektroautos sind weiter auf dem Vormarsch

Obwohl Elektroautos durchaus ihre Vorzüge haben, zögern viele Interessierte mit dem finalen Kauf. Regelmäßig werden E-Flitzer als Zweitwagen für kleinere Strecken in die Garage gestellt. Die Urlaubsreise wird dann doch mit dem Benziner beziehungsweise Diesel unternommen. Der Knackpunkt ist also nach wie vor die recht verhaltene Reichweite im Vergleich zu Autos mit einem auf fossilen Brennstoffen basierendem Antrieb. Die Elektro-Initiatoren sind jedoch darum bemüht das Netz der Ladesäulen weiter auszubauen. So finden sich bereits in jeder größeren Stadt Lademöglichkeiten für Elektroautos. Zusammen mit den Entwicklungen effizienterer Batteriespeicher ist hier also durchaus noch nicht alles verloren. Der Trend spricht auch klar für sich, so wurden im Oktober 2015 in Deutschland so viele Elektroautos wie noch nie verkauft. Ein kleiner Tipp am Rande: Die Plattform Jetzautoverkaufen.de informiert zum Thema Carsharing & Elektroautos ausführlich und erklärt unter anderem was es vor dem Kauf eines Elektroautos zu beachten gilt und an welchen Orten regelmäßig mit Ladesäulen zu rechnen ist.

Es bleibt spannend, wann der prognostizierte Elektroauto-Boom final eingeleitet wird. Der Trend zum elektrischen Fahren wird bei den großen Carsharing-Anbietern in Deutschland jedenfalls schon gut angenommen. Knapp 15.000 Fahrzeuge rollen auf den Straßen, davon sind etwa 1.500 elektrisch und eine Million Deutsche setzen auf die Teil-Auto-Angebote. Wer sich ein Elektro-Auto leiht, der muss unter Umständen die verfügbaren Ladesäulen im Auge behalten um bei leerem Akku nachzuladen. Bei einigen Anbietern soll das E-Auto auch an entsprechenden Säulen wieder abgestellt werden. Alle wesentlichen Informationen gibt es jedoch vor Antritt der Fahrt. Über die größten E-Car Flotten verfügen aktuell DriveNow und Flinkster. Allerdings listen auch kleinere Anbieter, wie etwa Teil-Auto, erste Ökoflitzer in ihrem Portfolio.


Die Zukunft des Carsharings mit Elektroautos

Die Carsharing-Anbieter sammeln unterschiedliche Erfahrungen im Hinblick auf die Nutzung von E-Autos. So bieten einige Vertreter auch Freiminuten als Bonus an, wenn die Autos an Ladesäulen abgestellt werden. Das führt wohl soweit, dass einige Nutzer gezielt E-Autos auswählen, deren Batterie nur noch halb voll ist um diese dann wieder an Ladesäulen abstellen und den Bonus somit kassieren zu können. DriveNow gibt sich jedenfalls zuversichtlich, so entstünden den Kunden bei der Nutzung von Elektroautos zumindest in Städten mit einer intakten Ladesäulen-Infrastruktur keinerlei Nachteile. Das elektrifizierte Fahren wird dem Kunde dank entsprechender Boni auch noch schmackhaft gemacht. Ähnlich soll es ja auch Nutzern gehen, die privat ein Elektroauto kaufen wollen. So möchte der Bund den Kauf von Elektroautos mit 5.000 Euro bezuschussen, zudem winken den Nutzern Steuererleichterungen und weitere Vorteile wie etwa die bundesweit kostenlose Nutzung öffentlicher Parkplätze.

Es ist durchaus praktisch Elektroautos bei Carsharing-Anbietern testen zu können. So bekommt man als Laie zunächst einmal auch ein Gefühl für die geräuschlosen Fahrzeuge. Gefällt das Fahren, dürfte dann auch der Schritt zum eigenen Ökoflitzer leichter fallen.

Aktuellen Berichten zufolge möchte auch VW nach dem Abgasskandal vermehrt auf die Ausweitung des Angebots elektrifizierter Autos setzen. So sollen batteriebetriebene Modelle schneller als bisher geplant war in Serie produziert werden. So richtig viel Bewegung soll jedoch erst ab 2018 ins Spiel kommen. Es bleibt also weiter spannend.

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1 Kommentar

  1. Christian

    20. November 2015 at 14:05

    Ich bin der festen Überzeugung, dass die meisten Leute vorallem der Preis abhält. Viele Haushalt haben ein Zweitauto, dass fast ausschließlich in der Stadt fährt. Und wie oben erwähnt fährt man dann mit dem großen Auto in den Urlaub. Die durchschnittliche Tagesfahrleistung liegt locker bei unter 50km
    Preise die. schätzungsweise 1/3 über dem eines vergleichbarem Verbrennerfahrzeug sind meiner Meinung nach deutlich abschreckender

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