Solarladegeräte gibt es bereits eine ganze Menge auf dem Markt. Diese funktionieren oftmals aber nur bei Sonnenschein. Ansonsten haben sie dasselbe Problem wie große Solaranlagen. Die Energiequelle kann nicht einfach an und abgeschaltet werden. Den produzierten Strom zu speichern ist aber gar nicht so einfach. Eine Lösung dafür bietet das Emergency Sun Solarmodul. In dieses sind zwölf wieder aufladbare AA-Batterien integriert. Diese speichern tagsüber die Energie und können diese dann auch nachts abgeben. Aufgeladen werden kann dann damit fast alles: Von der Videokamera über das GPS-Gerät bis hin zum Smartphone oder Tablet.


Via: Kickstarter Copyright: Emergency Sun
Via: Kickstarter Copyright: Emergency Sun

Solarmodul kann als Notfallsystem dienen

Entwickelt wurde das Modul vor allem für Katastrophenfälle. Bei Erdbeben, Wirbelstürmen oder Überflutungen kommt es immer wieder zu Stromausfällen. Krankenhäuser und ähnlich kritische Infrastrukturgebäude sind daher mit Notfallversorgungssystemen ausgestattet. Privathäuser aber natürlich nicht. Gerade im Notfall können elektrische Geräte aber sehr nützlich sein. Das Emergency Sun Solarmodul soll in solchen Fällen als Notfallstromaggregat für Privatleute dienen. Dementsprechend robust ist es auch gebaut. Es übersteht auch den ein oder anderen Sturz und muss nicht besonders geschützt werden. Diese Robustheit und die Tatsache, dass sich das Modul einfach transportieren lässt, sorgen dafür, dass die Solarmodule auch von Katastrophenhelfern mit zum Einsatz genommen werden können.

Batterien müssen extra gekauft werden

Momentan läuft eine Kickstarter-Kampagne, mit deren Geld die Produktion der Geräte effizienter gemacht werden soll. Für 129 Dollar können sich Unterstützer dort ein Emergency Sun Solarmodul sichern. Billiger wird es für Großabnehmer: Zehn Stück gibt es bereits zum Preis von 999 Dollar. Allerdings kommen danach auch noch Folgekosten auf die Käufer zu. Denn die zwölf aufladbaren Batterien sind nicht im Preis inbegriffen, sondern müssen im Elektrohandel selbst gekauft werden. Zudem verfügen die meisten Endgeräte über einen USB-Ladeanschluss. Auch hier muss noch ein Adapter gekauft werden, um das Solarmodul mit dem Elektrogerät verbinden zu können.


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