Energie: Bund möchte Ausbau von Windkraft-Anlagen stärker fördern

Einem aktuellen Bericht der Wirtschaftswoche zufolge plant die Bundesregierung einen stärkeren Ausbau von Windkraft-Anlagen, als der bisherige Koalitionsvertrag vorsieht. Anlagen in der Nord- und Ostsee sollen bis 2020 eine Anschlussleistung von 7,7 Gigawatt aufweisen. Bisher sahen die Pläne einen Ausbau auf 6,5 Gigawatt vor.

Foto: Wind power, Håkan Dahlström, Flickr, CC BY-SA 2.0

Bund will Windenergie mehr fördern

Windenergie wird neben der Solarenergie auch in Zukunft noch eine Menge sauberen Strom liefern. Erst gestern haben wir von einer neuen Anlage berichtet, die in der Lage ist überschüssigen Strom zwischen zu speichern. Statt auf Akkus kommt dabei ein Verfahren zum Einsatz, das flüssige Luft als Energiespeicher verwendet. Mit der Möglichkeit bei einem Überschuss, resultierend aus starken Winden, das Plus an Energie für schwächere Windtage zu speichern, sorgt für ein stabiles Netz ohne große Schwankungen.

Der Wirtschaftswoche liegen Informationen zu dem geplanten Ausbau von Windkraftanlagen aus dem Bundeswirtschaftsministerium vor. Dabei heißt es unter anderem dass die Differenz von 0,8 Gigawatt noch einmal der Leistung eines zusätzlichen Atomkraftwerks entspräche. Desweiteren ergänzt die Wirtschaftswoche, dass die Windkraftanlagen „Alpha Ventus“ (Nordsee) und „Baltic 1“ mehr Strom lieferten, als prognostiziert wurde. In der Folge konnte bewiesen werden, dass die Offshore-Windparks gut funktionieren. Das Interesse an dem Ausbau der Windanlagen ist groß.

Angaben aus Regierungskreisen zufolge macht es Sinn bis 2020 den Ausbau der Offshore-Windenergie auf 7,7 Gigawatt vorzunehmen.