Einen kleinen Beitrag zum Vorhaben, die Olympischen Spiele 2012in London zu den energieeffizientesten Olympischen Spiele aller Zeiten zu machen, trägt sicherlich auch die Energie generierende Brücke nahe der West Ham Station dazu bei. Es wird prognostiziert, dass mit speziellen Bodenfliesen, die via piezoelektrischen Systemen während Olympia 2012 rund 21 Kilowattstunden elektrischer Energie generieren soll.


Energie generierende Brücke bei Olympia 2012
Energie generierende Brücke bei Olympia 2012

Zu diesem Zweck wurden in den Belag der Behelfsbrücke an der West Ham Station 12 Energie generierende Fliesen des britischen Unternehmens Pavegen Systems eingelassen. Die mit den Energie generierenden Fliesen erzeugte Energiemenge soll ausreichen, 12 an der Brücke angebrachte LED Strahler zu erleuchten.


Produktion der Fliesen aus recycelten Materialien

Die LED Leuchten sollen mit der Energie während der Nachtzeit für 6 Stunden voll betrieben werden können und für den Rest der Zeit mit halber Leistung betrieben werden können. Man geht davon aus, das sogar noch 35 % der generierten grünen Energie als Überschuss gespeichert werden können. Laut dem Unternehmen Pavegen, sollen die Fliesen die die piezoelektrischen Systeme enthalten, aus recycelten LKW Reifen und recyceltem Aluminium hergestellt worden sein. Die Oberfläche der Fliesen soll bei einem Schritt fünf Millimeter nachgeben. Diese Strecke nutzen die piezoelektrischen Systeme, um die kinetische Energie in elektrische Energie umzuwandeln.

Dieses System hat Beispielfunktion

Mit dem System sollen Menschen, die Olympia 2012 in London besuchen in der Lage sein, einen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Sicherlich sind die generierten 21 Kilowattstunden nur eine Energiemenge die Müde belächelt werden kann. Aber dennoch zeigt man, dass egal in welchen Lebensbereichen alternative Energien und derer Gewinnung immer mehr ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Viele Skeptiker werden zudem sagen, dass die Energie, die aufgewendet wurde, um diese Fliesen zu Produzieren in keinem Verhältnis zu der Energiemenge steht, die mit diesen generiert wird. Und dennoch kann man nur hoffen, das solche und viele weitere Technologien, wie beispielsweise der BreezeBraker oder der erste Unterwasser Turbinenpark der Welt, zukünftig dazu betragen die benötigte Energie auf alternativen Wegen generieren zu können.

Quelle & Bild

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2 Kommentare

  1. HSD Fahrer

    8. August 2012 at 11:27

    Die Zwölf Platten die nicht jede Sekunde getreten werden und im Schnitt am Tag 21 KWh erzeugen ist doch Klasse.

    Was hätten genauso große 12 Pflastersteine bei der Produktion an Strom verbrauch gegen über den 12 Platten die in ihren Betrieb noch Strom produzieren gegenüber den Pflastersteine?

  2. Tilo

    8. August 2012 at 17:30

    Ich finde es klasse. Mich würde interessieren wie langlebig und robust solche Strom erzeugenden Platten sind.

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