Auf dem Klimagipfel von Paris wurden von mehreren Ländern, darunter auch Deutschland und die USA, Verträge unterzeichnet, in denen sich die unterzeichnenden Länder verpflichten, ihre CO2-Ausstöße zu reduzieren. Zu den Unterzeichnern gehörte auch Kanada. Der Nachbar in den USA gab nun bekannt, dass der Abschied von Kohle als Energiequelle nun 10 Jahre früher als geplant stattfinden soll. Bis 2030 soll es in Kanada keine Energie aus Kohle mehr geben.


Kohle
Foto: Coal power-plant and oilseed rape, martin, Flickr, CC BY-SA 2.0

Abschied von den Kohlekraftwerken

Die Abschaltung der Kohlekraftwerke des Landes wird in eine Reduktion des CO2-Ausstoßes um 66 Tonnen pro Jahr bedeuten. Bis 2030 würden somit 90 Prozent der Energie in Kanada aus Quellen mit wenig CO2-Ausstoß kommen, darunter Wasserenergie, Atomenergie sowie Wind- und Solarenergie.

Kanada arbeitet außerdem an der Einführung einer Steuer für Provinzen, die es nicht schaffen, ihren CO2-Ausstoß zu senken. Nahezu jede Provinz des Landes ist inzwischen bereit, eigene Pläne zur Reduktion der Emissionen vorzulegen.


So gut das auch klingt: Kanada ist neben dem Abschied von Energie aus Kohle an einigen Projekten dran, die in immensen CO2-Emissionen enden werden, darunter ein Erdgasprojekt in Britisch Columbia und mehrere Projekte zur Ölförderung aus Sand.

Erst kürzlich gab Frankreich bekannt, 2023 die letzten Kohlekraftwerke abschalten zu wollen. Deutschland hat den ambitionierten Plan, bis 2050 die CO2-Emissionen um 95 Prozent gesenkt zu haben.

via Inhabitat.com

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