Uni-Dozent Jayan Thomas ist bekennender Filmfan, vor allem der zweite Teil von »Zurück in die Zukunft« hat ihn lange Zeit beschäftigt. Woher erhalten Marty McFlys selbstschnürende Turnschuhe eigentlich ihre Energie? Stromproduzierende Fasern sind die Lösung!


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„Zurück in die Zukunft“: ein Film, der nicht nur Wachsfigurenkünstler inspiriert

Textilien ernten und speichern Sonnenenergie

Die legendäre Science-Fiction-Trilogie mit Michael J. Fox in der Hauptrolle beschäftigte sicher bereits Heerscharen von Forschern und Unternehmern. Schließlich galt es, sich mit dem ersten echten Hoverboard der Weltgeschichte einen Namen zu machen oder Martys selbstschnürende Turnschuhe noch vor der Konkurrenz auf den Markt zu bringen. Vielleicht hat dieser Film sogar Donald Trump dazu inspiriert, sich als Präsident zu bewerben – oder der Drehbuchautor besaß hellseherische Fähigkeiten. Auch Dozent Jayan Thomas vom NanoScience Technology Center der University of Central Florida hat die Filme nach eigenen Angaben bereits hoch- und runtergesehen, ihn brachte der zweite Teil auf die Idee, sich an der Herstellung energieproduzierender Kleidung zu versuchen. Und er setzt noch eins drauf: Seine Textilien sollen den Strom nicht nur ernten, sondern auch längerfristig speichern können.

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Hier werden die Solar-Fasern in den Kleidungsstoff gewebt / Foto: University of Central Florida

Smart Clothing für den Alltag und das Militär

Thomas arbeitet an der Synthese einer speziellen Fasernsorte, die sich ganz leicht in den Stoff der Kleidung einweben lässt. Diese Fasern können Energie aus der Sonne ernten und speichern, so wird die Kleidung zur PV-Anlage mit Solarbatterie. Die Aufladung findet bei einem Spaziergang an der frischen Luft statt, zumindest dann, wenn gutes Wetter ist. Der Forscher ist bereits seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Solarstromerzeugung tätig, Schritt für Schritt nähert er sich nun dem Thema »Smart Clothing« an. Er malt sich eine zukünftige Welt aus, in der Jacken als Ladegeräte für Smartphones dienen und Taschen als aufladbare Ersatzbatterien fungieren. Auch im militärischen Bereich würde er seine Erfindung gern sehen.


Quelle: www.ecouterre.com

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