Piezoelektrische Fasern sind laut Belatchew Arkitekter ein wichtiger Trend der Zukunft.


Ein neuer Tag, ein neues Konzept –  diesmal betrifft es das Söder Torn Gebäude in Stockholm. Belatchew Arkitekter will mithilfe eines wahrlich „haarigen“ Konzeptes Erneuerbare Energie schaffen. Anstatt Solarpanelen oder Windturbinen soll mit piezoelektrischen Fasern Energie aus Wind erzeugt werden.

Unaufdringlicher Weg der Energieerzeugung

Das Söder Torn Gebäude in Stockholm wurde 1997 gebaut und hat 25 Etagen. Sollte das Konzept von Belatchew Arkitekter umgesetzt werden, kommen 40 Etagen und eine haarige Fassade aus piezoelektrischen Fasern hinzu. Sie wollen einen städtischen Windpark erschaffen welcher nicht negativ durch Lärm auffällt. Dünne, flexible Polymeren mit einem Kern aus piezoelektrischen Materialien sollen sich elektrisch aufladen, während sie sich im Wind bewegen. Diese könnte dann verwendet werden um das Gebäude selbst etc. mit Strom zu versorgen.


Konzept für alte als auch neue Gebäude

Belatchew Arkitekter sind der Meinung, dass diese Form des städtischen Windparks sowohl an alten als auch an neuen Gebäuden angewendet werden kann. Als Vorteile listen sie den geringen Lärm und dass die Fasern selbst bei geringer Luftgeschwindigkeit Energie erzeugen können. Dies wäre beispielsweise bei einer traditionellen Windturbine nicht möglich. Fraglich ist wie viele Städte/Eigentümer sich bereit erklären ihre Gebäude in haarige Gestalten zu verwandeln.

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Quelle

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2 Kommentare

  1. dasUZ

    25. Mai 2013 at 09:08

    hmmm…Gibt’s denn schon Polymere, die in dieser Feinheit die Hitze eines Blitzes aushalten? Auch denke ich, dass die schiere Anzahl der Fasern einen deutlich vernehmbaren Klangteppich erzeugen würde.

  2. Stefan

    28. Mai 2013 at 16:52

    Was passiert, wenn mal mehr Strom produziert als gebraucht wird? Ich denk mal, dass sich der Architekt darüber sicher Gedanken gemacht hat. Vielleicht kann der Strom, wie bei der Solartechnik, dem Netz eingespeist werden…

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