E-Reader in Farbe von Hanvon
E-Reader in Farbe von Hanvon

Schon im April des kommenden Jahres will Hanvon den ersten E-Reader mit Farb-Display (9,68 Zoll) auf den Markt bringen. Dieses kündigte das Unternehmen auf der FPD International Messe in Tokio an. Damit werde man im Pool der vielen E-Reader mit Schwarz-weiß Displays, wie beispielsweise dem Kindle von Amazon, dem Sony E-Reader und dem Nook von Barnes & Noble sowie Weiteren herausstechen. Der Farb-E-Reader von Hanvon wir wohl als Erster ein E-Ink-Display an den Markt bringen. Vinita Jakhanwal, Analyst des Unternehmens iSupply ließ verlauten, das der nächste Schritt im Bereich der E-Reader die logischerweise Farb Displays seien. So könnte Hanvon sich einen Wettbewerbsvorteil gegen die vielen Anbieter von Schwarz-weiß E-Readern verschaffen. Jennifer K.Colgrove, Direktorin bei Display Search meinte sogar, es sei ein Meilenstein Moment in der Geschichte der E-Reader, er werde die E-Reader auf ein höheres Niveau bringen. E-Reader könnten somit auch in der Beliebtheit der vielen Nutzer noch einen weiteren Schritt nach oben machen. So sehen wir die Zukunft der E-Reader endlich in Farbe.


Vor- und Nachteile der Farb-E-Ink Displays

Die E-Ink-Displays haben gegenüber den LCD-Displays nicht nur den Vorteil, dass sie Inhalte in Farbe darstellen können. Auch das Unternehmen HP befasst sich mit der Entwicklung eines E-Ink Displays. E-Ink-Displays verbrauchen auch weniger Strom als LCD-Displays. Außerdem sind sie im Sonnenlicht oder auch bei künstlicher Beleuchtung viel besser lesbar. Jedoch sind die neuen Displays in der Farbe etwas matter, als die herkömmlichen LCD Farbdisplays, wie sie in Smartphone Handys oder Tablet PCs zum Einsatz kommen. Auch die Schärfe der Darstellungen ist geringer. Die Bilder, die dargestellt werden, wirken eher dumpf, ähnlich einer leicht verblichenen Farbfotografie. Zudem könne der Farb E-Reader noch kein Full-Motion-Video wiedergeben. Bisher reicht es nur für einfache Animationen. Die könnte auch Grund dafür sein, warum andere Unternehmen wie Sony, Amazon und weitere noch zögern, sich für ein Display zu entscheiden. Vielleicht finden auch Displays, wie die flexiblen AMOLED 3D Displays den Weg zu den E-Readern.


Ob die Geräte auch nach Deutschland kommen, ist fraglich

Obwohl das Unternehmen hierzulande noch nicht so bekannt ist, ist man in seinem Heimatland, in China, der größte Anbieter von E-Readern mit 76% Marktanteil. Wo genau die neuen E-Reader mit Farb Display vertrieben werden sollen, ist noch nicht klar. Man beabsichtige sie auch in den USA anzubieten. Ob die Hanvon E-Reader mit Farb Display auch nach Deutschland kommen, war noch nicht zu vernehmen. Vielleicht kann man beim Hanvon E-Reader auch Funktionen wie die des Amazon Kindle integrieren, die dann allerdings nicht gegen das Urheberrecht verstoßen.

Quelle & Bild: nytimes

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