Die Formel E begeistert weltweit bei weitem noch nicht so viele Fans wie das große Vorbild Formel 1. Die Wachstumszahlen der noch jungen Rennserie können sich aber sehen lassen. Zumal die Macher sich einige Besonderheiten für die Fans haben einfallen lassen. So finden die ePrix genannten Rennen immer auf Kursen mitten durch die Innenstadt statt. Mit dem sogenannten FanBoost können die Anhänger zudem zwei Fahrer mit einem zusätzlichen temporären Geschwindigkeitsvorteil versehen. Das angesprochene Wachstum überzeugt auch immer mehr Hersteller von einem Einstieg: Mit Nissan ist nun erstmals ein japanischer Autobauer dabei. Die fünf wichtigsten Fakten:


1. Ab wann starten Autos von Nissan in der Formel E?

Bereits ab der nächsten Saison. Der japanische Hersteller profitiert von einer besonders günstigen Gelegenheit. Denn Renault hat sich nach der abgelaufenen Saison von der Formel E verabschiedet – und Nissan nimmt den freigewordenen Platz ein. Die Fußstapfen sind allerdings groß: Renault hat in allen drei bisherigen Rennjahren die Konstrukteursweltmeisterschaft gewonnen.


In der Formel E fahren exklusiv elektronisch angetriebene Rennwagen. Bild: Formula E: VIDEO E HIGHLIGHTS del GP!, Motori Italia, Flickr, CC BY-SA 2.0

2. Was verspricht sich Nissan von der Teilnahme?

Kurz gesagt: Werbung und einen Technologietransfer. Zum einen kann über die Formel E eine Zielgruppe erreicht werden, die für den Kauf von E-Autos offen ist. Es gibt daher kaum eine bessere Möglichkeit, die eigenen Angebote in diesem Bereich zu bewerben. Zum anderen gibt es aber auch einen engen Austausch zwischen den Renningenieuren und den Entwicklern der Straßenfahrzeuge – wovon beide enorm profitieren.

3. Spricht der Einstieg von Nissan für die Formel E?

Ja. Denn es handelt sich nicht um irgendeinen Autohersteller. Vielmehr ist der Nissan Leaf das weltweit am häufigsten verkaufte Elektroauto – und soll bald eine Neuauflage erhalten. Auch für die Formel E ergibt sich aus dem Einstieg also ein erheblicher Imagegewinn. Zumal die Serie damit auch in Japan präsenter werden dürfte.

4. Welche Hersteller sind noch in der Elektro-Rennserie vertreten?

Aktuell gibt es neben Nissan noch fünf andere Autobauer in der E-Rennserie: Audi, BMW, Citroen, Jaguar und der indische Hersteller Mahindra. Doch Zuwachs ist in Sicht: Nach der nächsten Saison wird Mercedes einsteigen. Selbiges gilt für die Luxusmarke Porsche.

5. Reichen die Batterien inzwischen für ein ganzes Rennen in der Formel E?

Noch nicht. Auch in der nächsten Saison werden die Fahrer also während des Rennens das Auto wechseln müssen. Doch dies soll nicht dauerhaft so bleiben. Ab Saison Nummer 5 wird nur noch mit einem Fahrzeug gefahren. Dies bringt aber auch Probleme mit sich: Einige Akteure sorgen sich, dass dadurch ein spannendes taktisches Element verloren geht.

Via: Nissan

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