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Die Gerüchte über ein eigenes Facebook Handy oder sogar Facebook Betriebssystem kursierten ja schon seit längerem im Web. Nun ließ Mark Zuckerberg die Katze aus dem Sack und präsentierte die Android-App „Facebook Home„.

Facebook Home greift allerdings so stark in die Android Benutzeroberfläche ein, dass man schon fast von einer eigenen Android-Adaption sprechen kann, so wie es z.B. Samsung ja schon seit längerem macht. Mit dem HTC First wird zugleich auch ein passendes Android-Smartphone auf den Markt gebracht, das man ohne schlechtes Gewissen auch als Facebook Phone bezeichnen kann.


Was ist das Besondere an Facebook Home

Wer Facebook Home auf seinem Android Smartphone als App installiert, der rückt damit alle anderen Apps und Funktionen des Handys zugunsten von Facebook in den Hintergrund. Egal in welcher App oder auf welchem Screen man gerade unterwegs ist, Facebook ist immer präsent mit Chats, Status-Updates, etc.

Auch eine Antwort zu WhatsApp scheint man gefunden zu haben. So gibt es einen zentralen Ort für alle Nachrichten. Egal ob SMS oder Facebook Nachricht, alles wird in einem Stream angezeigt.

Wer also der Meinung ist noch zu wenig Zeit jeden Tag mit Facebook zu verbringen, der hat nach der Installation von Facebook Home garantiert keine Langeweile mehr.

HTC First wird Facebook Phone

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Ein eigenes Facebook Phone gibt es dennoch. Das HTC First ist zwar Android basiert, hat jedoch Facebook Home bereits vorinstalliert und ist laut Facebook am besten auf die vielseitigen Funktionen von Home vorbereitet. Vorerst gibt es das 99$ günstige Smartphone jedoch nur in den USA über at&t. Die Ausstattung ist dabei gar nicht mal so schlecht:

  • 4,3″ Super LCD Display mit 1280p*720p Full HD Auflösung
  • 1,4 GHz Dualcore Prozessor
  • Android 4.1
  • 16GB integrierter Speicher
  • Netzwerke: UMTS/HSPA/HSPA+, GSM/GPRS/EDGE, LTE
  • 5MP Kamera mit Full-HD Video Funktion, 1,6 MB Front Kamera

Werbespot für die neue Facebook Home App

Ab dem 12. April ist Facebook Home für ausgewählte Android Smartphones im Google Play Store als Download Verfügbar.

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4 Kommentare

  1. Johannes

    8. April 2013 at 17:32

    Ich als Mittlerweile Facebook Junke muss ja gestehen das es sich schon sehr interessant anhört jedoch habe ich keine Lust mich noch leichter von Facebook überwachen zu lassen. Ich bin dabei irgendwie hin und her gerissen.

  2. Ben

    9. April 2013 at 09:52

    Gebt Ihr nur alle Eure Rechte auf!
    Ich werde mir die App in keinem Falle installieren. Das ist ja, als würde man beginnen, seine Hoheit über das eigene Leben Stück für Stück in das bestimmende Management eines anderen legen; und dann auch noch mit allen persönlichen Informationen, die allenfalls meine Freunde etwas angeht.
    FB? Ne, never ever!

    Ihr werdet erst aufwachen, wenn es zu spät ist!
    Lasst Euch immer nur mehr und mehr entmündigen. So will man Euch. Willenlose, fleißige Konsumentendrohnen!
    Traurige Menschheit!

  3. Tom

    9. April 2013 at 18:04

    Hallo Allerseits!

    Es wird die Zeit kommen, in der es „hipp“ ist kein Facebookjünger zu sein und die, die es nicht sind werden beneidet werden.

    Es stelle sich nur jemand mal vor, alles wird verknüpft (What’sApp/FB/SMS/Kontakte/Viber/Kalender/Urlaubsplanungen/ Geschäftstermine/Notizen/Medizindaten/Versicherungsdaten/Fahrzeugdaten/Daten von google Places und Twitter/etc. pe pe) und zentral auf einem Server von FB zur Recherche und Nutzung (natürlich nur zur Erleichterung des Nutzers) gespeichert.

    Dann stelle man sich zudem vor – im Falle der gerechtfertigten Begründung oder der allgemeinen Lockerung der Bürgerrechte in den Industriestaaten – haben Ermittlungsbehörden (Geheimdienste sowieso) Zugriff auf diese Datenpools.

    Unrealistisch? Zukunftsmusik? Utopisch?
    Wohl kaum!

    Da gab es doch mal einen schönen Roman vom George Orwell – na, wie hieß er denn noch?

    Genau: 1984 (lesenswert!)

    Ich pflichte dem Ben da oben absolut bei -> gebt Ihr ruhig alle Eure Rechte freiwillig auf und findet es auch noch gut immer gläserner zu werden!

    In diesem Sinne … schönes Leben noch!

    Beste Grüße

    Tom

  4. Smartchecker

    11. April 2013 at 11:18

    Die Sozialen Netzen rücken immer mehr in das aktive Leben, deshalb ist das denk ich der richtige Schritt. Viele rufen schließlich diese Dienste auch mobil ab.

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